Dramatischer Rückgang bei ÖSTA-Sportabzeichen

Walter Pfeifer - seit 40 Jahren UNION ÖSTA-Referent. - Foto: Wöll
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ÖSTA-SPORTABZEICHEN. Die provokante Frage stellt sich nach dem Absturz der ÖSTA-Prüfungen:  Braucht Österreich ein Sportabzeichen?

In Summe wurden 2016 in Österreich von Schulen, Vereinen und anderen Institutionen 4.312 ÖSTA-Prüfungen abgelegt. 2015 waren es noch 5.136 Abnahmen. Die meisten Abzeichen wurden von Ausländern erworben (962!). Mit 720 Abnahmen (2015 > 1.081) liegt Niederösterreich in der Bundesländerwertung an der Spitze. Gefolgt von Wien (652), Oberösterreich (629), Steiermark (415), Salzburg (392), Vorarlberg (131), Kärnten (115), Tirol (90) und Burgenland (16). 188 Abnahmen konnten keinem Bundesland zugeordnet werden.

ASKÖ erstmals vor der Sportunion

In der Dachverbandswertung  liegt erstmals die ASKÖ auf Österreichebene mit 437 erworbenen ÖSTA-Abzeichen vor der SPORTUNION (192)  und dem ASVÖ (178) in Front. In Summe wurden in den drei Dachverbänden 807 Abzeichen abgelegt. Wie sich die Zeiten ändern: 1980 brachte es die SPORTUNION alleine auf 4.640 Abzeichen. Die Vereinswertung 2016 konnte die SPORTUNION St. Pölten mit 51 Abnahmen (2015 > 37) für sich entscheiden. UNION Trendsport Weichberger hatte nach 29 Jahren ihre ÖSTA-Aktionen 2016 eingestellt und brachte es nur mehr auf 13 Abnahmen (2015 > 167). „Der Zeitaufwand für Übungsleiter und Prüfer ist einfach zu groß geworden“, so Wöll.
 
Die drei Dachverbände haben in ihren Bundeszeitungen, nach Jahren, 2017 wieder begonnen das Sportabzeichen zu bewerben.
„Ohne begleitende Maßnahmen wird´s wenig bringen“ meint Walter Pfeifer, der sich seit Jahrzehnten in St. Pölten für die Abnahme des Sportabzeichens einsetzt. – Die SPORTUNION St. Pölten ruft im Rahmen der „UNION-Sporttag“  am 22. Mai wieder zur ÖSTA-Abnahme auf. Kontakte: Tel. 0676 /5098525.

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