Schrottshammer schlägt mit erstem Saisonsieg zurück

Der Niederösterreicher Daniel Raab ist mit seiner Leistung hoch zufrieden. - Foto: zVg
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SPEEDSKI. Beim zweiten Weltcuprennen in Andorra sicherte sich Österreichs Routinier Klaus Schrottshammer in eindrucksvoller Manier den Sieg


Beim zweiten von drei Rennen im Rahmen des Weltcupfinales in Grandvalira (Andorra) konnte das ÖSV Speedski-Team wie am Vortag angekündigt zurückschlagen. Bei abermals äußerst warmen Temperaturen von rund zehn Grad präsentierte sich das österreichische Trio mannschaftlich extrem stark, alle drei Athleten schafften den Sprung unter die Top-Ten. Manuel Kramer liegt vor dem morgigen letzten Saisonrennen im Gesamtweltcup mit 40 Zählern Rückstand weiterhin auf Rang zwei.

Bereits im Halbfinallauf konnte Klaus Schrottshammer mit der besten Zeit des gesamten Feldes aufzeigen. Im Finallauf setzte der 37-jährige Bad Mitterndorfer aber nochmals einen drauf und distanzierte seine Konkurrenten mit 193,03 Stundenkilometern mit Respektabstand auf die Plätze. Er gewann mit über einem Stundenkilometer Vorsprung auf die beiden Italiener Simone (191,82) und Ivan (191,75) Origone. Die beiden Führenden im Gesamtweltcup, der Franzose Bastien Montes (191,38) und der Flachauer Manuel Kramer (190,47) landeten heute auf den Plätzen fünf und sechs. Eine tolle und beeindruckende Leistung zeigte auch Österreichs Nachwuchshoffnung Daniel Raab. Der 20-jährige Niederösterreicher aus Randegg schaffte mit 187,93 km/h als Neunter ebenfalls den Sprung unter die Top-Ten.

„Heute war ein echt toller Tag für mich – ich war beide Male der Schnellste und habe somit wohl alles richtiggemacht. Ich habe die gesamte Saison hart gekämpft und es hat nie wirklich viel gefehlt. Umso mehr freut es mich, dass es zum Saisonende hier in Andorra nun wieder geklappt hat, ganz oben auf dem Podium zu stehen“, so ein überglücklicher Klaus Schrottshammer.

Entscheidung um Gesamtweltcup beim allerletzten Rennen

Im Kampf um den Gesamtweltcup bleibt es ausgesprochen spannend. Vor dem abschließenden morgigen Bewerb führt Bastien Montes (FRA) die Wertung mit 40 Punkten Vorsprung auf Manuel Kramer sowie 50 Punkten auf Simone Origone (ITA) an. Auch Ivan Orgione (ITA) und Klaus Schrottshammer liegen als ex equo Vierte nur 75 Punkte zurück. „Ich tue mir auf dieser Strecke extrem schwer, denn ich kann hier meine Fähigkeiten nicht wirklich ausspielen. Ich bin dennoch auf einem guten Weg und es ist noch nichts vorbei. Der Kampf um die Kugel ist durch das heutige Ergebnis noch spannender geworden und ich werde alles daran setzen, um morgen einen tollen Saisonabschluss zu feiern“, gibt sich Kramer zuversichtlich für das große Finale.

„Für mich hat es heute echt perfekt gepasst – gemeinsam mit meinen beiden erfahrenen Teamkollegen konnte ich toll an meinem Setup feilen. Ich freue mich ausgesprochen über meine Top-Platzierung und bin somit schon sehr gespannt auf das letzte Saisonrennen morgen“, freut sich Daniel Raab sichtlich über seine Leistung. 

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