Voith-Kegler starten in der Champions League Themen:Sportkegln Schafften die Teilnahme an der Champions League: Die Damen- und Herrenteams der BSV Voith. - Foto: zVg Von: Heinz Harauer 8. Oktober 2017 SPORTKEGELN. Sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaft der BSV Voith qualifizierten sich für die Champions League 2017/18. In Hirschau (GER), dem Austragungsort des Europapokals waren auch Österreichs Damen und Herren am Start. Den Anfang machten die Herren des BSV Voith St. Pölten. Matko Bulka, Legionär und kroatischer Teamspieler, startete mit einem sehr guten Ergebnis. Er erreichte 611 Kegel. Zweiter Starter war Manuel Spreng. Er begann zwar nervös, konnte sich aber noch erfangen und spielte gute 585 Kegel. Als dritter Starter war Alexander Tischler an der Reihe. Alex erwischten allerdings einen rabenschwarzen Tag und konnte nur 558 Kegel erspielen. Am Ende des ersten Tages der Qualifikation blieben die Voithler mit dem siebenten Platz weit hinter den Erwartungen. Am zweiten Tag der Qualifikation war Martin Eder als vierter Spieler am Start. Sein Ergebnis mit 607 Kegel war wichtig und brachte die Landeshauptstädter in eine gute Ausgangsposition zum Erreichen des Final Four. Als fünfter Spieler kam St. Pöltens zweiter Legionär und Neuzugang Filip Dejda zum Einsatz. Er spielte konstant gut und erspielte ebenfalls 607 Kegel. Der letzte Starter, Lukas Huber, war auch im letzten Durchgang an der Reihe. Die Ausgangslage war gut und Lukas ließ auch nichts mehr anbrennen. Sein Ergebnis war die Bestleistung des Teams mit 617 Kegel. Mit einem Gesamtergebnis von 3585 Kegel wurde BSV Voith St. Pölten Vierter und erreichte das Halbfinale. Gegner im Halbfinale: Das deutsche Team SKC Victoria Bamberg. Auch bei den Damen des BSV Voith St. Pölten war der erste Tag durchwachsen. Erste Starterin war die serbische Legionärin Zorica Barac. Sie spielte gut und erreichte 573 Kegel, das vorerst auch einen guten Start für die Damen bedeutete. Die zweite Starterin, Diana Ebner, räumte bei ihrem Spiel exzellent ab und erspielte 548 Kegel. Als dritte Starterin wurde Jacqueline Neckham eingeplant. Sie spielte leider unter ihren Erwartungen und fand nicht zu ihrer gewohnten Form. Sie erreichte 545 Kegel. Der erste Tag war also wie bei den Herren eher durchwachsen.. Sie blieben ebenfalls mit Rang sieben unter den Erwartungen. Am zweiten der Qualifikation der Damen war als vierte Starterin Julia Schweizer an der Reihe. Sie kan auf 558 Kegel. Bei ihr wäre allerdings mehr drin gewesen. Die fünfte Starterin war Johanna Kart. Sie erwischte einen schlechten Tag und erreichte gar nur 520 Kegel. Das machte die Aufgabe für die letzte Spielerin, Renata Navrakalova, durchaus nicht einfacher. Die tschechischen Legionärin hielt dem Druck jedoch stand, spielte extrem gut und erreichte ein Ergebnis von 615 Kegel. So konnten sich die Voith-Damen mit einem vierten Platz ebenfalls für das Halbfinale qualifizieren. Gegner im Halbfinale: CS Electromures Romgaz Targu Mures (ROU). Im Halbfinale der Damen wartete KV Liedolsheim. Das Match ging klar mit 2:6 verloren. Die Rumänen waren die bessere Mannschaft und hatten 220 Kegel mehr. Dennoch war es eine gute Leistung unserer Damen. Beste Spielerinnen waren Renata Navrkalova mit 626 Kegel und Julia Schweizer mit 582 Kegel. Auch die Herren des BSV Voith starten mit einer 2:6-Niederlage ins Halbfinale. Das deutsche Team SKC Victoria Bamberg war einfach zu stark und zu abgeklärt. Die Herren hatten trotz besserer Mannschaftsleistung als in der Qualifikation keine Chance. Die besten Spieler waren Fabian Eigner mit 641 Kegel, Lukas Huber 628 Kegel und Filip Dejda 623 Kegel. Am Finaltag gab es unbeschreiblichen Jubel Am Finaltag starteten die Damen mit dem Spiel um Platz drei. Gegner war die ungarische Mannschaft ZTE Zalaegerszeg. Das Spiel konnte lange offen gehalten werden. Es ging 4:4 aus. Das Match wurde nur aufgrund des Satzpunkteverhältnisses von 14:10 für die Ungarn verloren. Herausragende Spielerinnen: Renata Navrkalova mit 615 Kegel, Zorica Barac 603 Kegel und Julia Schweizer 578 Kegel. Die Damen wurden somit Vierter. Nach den Damen waren die Herren mit dem Spiel um den dritten Platz an der Reihe. Gegner war die erfolgreichste ungarische Mannschaft Szegedi TE. Szeged war nicht ganz unerwartet eine Klasse besser und trotz einiger guter Leistungen war ein Sieg für St. Pölten nie in Reichweite. Das Match endete 6:2 für die Ungarn. Trotzdem gab es ein Erfolgserlebnis:Tagesbester im gesamten Spiel war Lukas Huber mit 635 Kegel. Matko Bulka erreichte 617 Kegel. Die Herren wurden somit ebenfalls Vierter. Im Finale der Damen setzte sich KV Liedolsheim durch und wurde Europapokalsieger 2017. Bei den Herren wurde KK Zapresic Europapokalsieger 2017. Der Europapokal 2017 war trotzdem ein erfolgreicher internationaler Wettbewerb für BSV Voith St. Pölten. Sowohl die Damen als auch die Herren haben gezeigt, im internationalen Konzert mitzumischen. Beide Mannschaften qualifizierten sich für die Champions League 2017/18. Die nächsten Aufgaben lassen jedoch nicht lange auf sich warten. Bereits am 14.1 Oktober geht es mit der österreichischen Meisterschaft weiter. Das große Ziel heißt für die Damen, sich wieder für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert. Für die Herren hat die heimische Meisterschaft absoluten Vorrang.. Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag Einen Kommentar hinterlassen Antworten abbrechenDeine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.KommentarName* E-Mail* Website Speichere meinen Namen, meine E-Mail und die Website in diesem Browser für die nächsten Kommentare.