Diethart doch noch für Bischofshofen nominiert Themen:Skispringen Thomas Diethart erhält in Bischofshofen eine Chance. - Foto privat Von: Heinz Harauer 4. Januar 2016 SKISPINGEN. Zwei Jahre werden es am 6. Jänner, als sich Thomas Diethart in Bischofshofen den Vierschanzen-Tournee-Sieg holte. Der damals 21-jährige Thomas Diethart aus Michelhausen (Bezirk Tulln) war überraschend ins österreichische „Adler“-Team für die Vierschanzentournee gerutscht. Beim Tourneeauftakt in seinem erst fünften Weltcupspringen gab es Platz drei. Es folgte ein Sieg in Garmisch-Partenkirchen, dann ein fünfter Platz in Innsbruck. Zum Sieg in Bischofshofen war sogar Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll angereist, der von Anfang der Karriere ein Förderer von „Didl“ und einer der ersten Gratulanten war. Werbung Danach wurde es immer ruhiger um den einstigen Tourneehelden. Eine Verletzung am Schienbein schenkte er zu wenig Beachtung, wollte aus dem Formtief heraus. Vergeblich. Cheftrainer Heinz Kuttin schenkte Stefan Kraft, Michael Hayböck, Gregor Schlierenzauer und Manuel Fettner das Vertrauen und ersetzte Thomas Diethart durch Manuel Poppinger. Jedoch nur Kraft und Hayböck rechtfertigen bisher ihre Nominierung. Thomas Diethart ersetzt in Bischofshofen Gregor Schlierenzauer Cheftrainer Kuttin zog nun im Absprache mit den formschwachen Gregor Schlierenzauer die „Notbremse“: „Er hatte zwar gute Ansätze im Training gezeigt, beim Wettkampf hatte er sich nur gequält.“ Dafür holte er statt dem zweifachen Tourneesieger den Tourneesieger von 2014 in den Kader zurück. Zumindest eine Hürde hat der Michelhausener noch vor sich: Er braucht beim Qualifikationsspringen am Dienstag einen Top 50-Platz. Werbung Diethart scheitert als einziger Österreicher„Heimtraining“ für Thomas Diethart„Didl“ Diethart beim Sommerauftakt dabei