Purkersdorf organisierte perfekte Titelkämpfe

Das erfolgreiche Karateteam von UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten bei den Landesmeisterschaften in Purkersdorf. - Foto: zVg
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KARATE. UKC Ku Shin Purkersdorf war ein toller Gastgeber für die Landesmeisterschaften, bei denen UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten dominierte.

Als der UKC Ku Shin Kai Purkersdorf 2013 erstmals als Organisator einer Karate-Landesmeisterschaft auftrat, lagen bei den Verantwortlichen noch die Nerven blank. Drei Jahre später traten Maria Sturmlechner, Martin Kastner und Co. bereits wie Profis auf und servierten bei ihrem dritten Auftritt einen Event vom Feinsten, wofür Landesverbandspräsident Mario Hinterberger und Bürgermeister Karl Schlögl Dank aussprachen.


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Nur einen Tag nach den Österreichischen Staatsmeisterschaft, die in Langenlois ausgetragen wurden, entsandten zur 36. Auflage einer NÖ Landesmeisterschaft 15 Vereine etwa 350 Sportler/innen in die Wienerwald-Stadt, um in 63 Kategorien verschiedenster Alters- und Leistungskategorien die Besten zu ermitteln. Dabei ging der UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten mit 30 Siegen als bester Verein hervor. Gefolgt von Sportunion Mugendo Karate aus Pyhra (zehn Siege) und Union Shitei oberes Waldviertel aus  Schrems (4).

Der St. Pöltner Vorzeigeverein gewann acht Team-Titel und stellte mit Sebastian Schuster (vier Einzel- und zwei Teamsiege) und Kristin Wieninger (drei Einzel- und zwei Teamsiege) die erfolgreichsten Sportler. Weitere Sieger aus dem Landeshauptstadtklub: Andrea, Lorena und Luana Bucher aus Traismauer, Isra und Funda Celo aus Neulengbach, Victoria Ott aus Prinzersdorf, Michael Kompek aus Langenlois, Daniel Fiala, Patricia Bahledova und Katharina Wecht aus St. Pölten sowie Jan und Nadine Krämer aus Krummnußbaum.

Athleten des Veranstalters im Spitzenfeld

Der Veranstalterklub konnte ebenfalls punkten und gewann sechs Silber- und sieben Bronzemedaillen, wobei man sich die Namen Lukas Flament, Michael Kusak, Florian Zwingl und Magdalena Ploderer für die Zukunft merken muss.

Im Rahmen der Meisterschaft gab es auch einen Demo-Bewerb Rollstuhl-Karate mit dem  Wiener WM-Teilnehmer Franz Eichinger, der Österreich bei der diesjährigen WM in Linz vertreten wird.

Die Bedeutung der Meisterschaft wurde auch dadurch unterstrichen, dass Ewald Roth, Cheforganisator der diesjährigen Heim-WM, als Kampfrichter fungierte und Referees aus mehreren Bundesländern im Einsatz waren. Darunter auch der in Wien lebende japanische Großmeister Masataka Ohshita. Ebenso anwesend Helmut Lohner und Christian Plöchl aus dem Vorstand des Österreichischen Karatebundes.


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