Montpellier war keine Sport-Reise wert

Österreichs Kata Team mit Patricia Bahledova, (li.), Joan Maria Stadler und Kristin Wieninger. - Foto: zVg
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KARATE. Der Österreichische Karatebund war in Montpellier (FRA) mit 15 Sportlerinnen und Sportlern bei der EM vertreten.

Mehr als 515 Kämpferinnen und Kämpfer aus 46 Nationen kämpften an der französischen Mittelmeerküste um die begehrten EM-Titel. Darunter auch vier Athletinnen aus Niederösterreich (UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten).


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Steffi Kaup qualifizierte sich mit Siegen über die Rumänin Claudia Ionita und die Engländerin Carla Burkitt souverän ins Viertelfinale des Kumite-Bewerbs -61 kg vor. Hier verlor sie knapp mit 0:1 gegen Ana Lenard aus Kroatien. Diese scheitert beim Kampf um den Einzug ins Finale gegen die Türkin Merve Coban, womit für Kaup der Weg über die Trostrunde versperrt war. „Die Leistungsdichte ist so unglaublich groß, und ich war so knapp dran!“ meinte Kaup nach ihrem Ausscheiden.

Österreichs Kata-Starterin Kristin Wieninger, Gymnasiastin am SLZ/BORGL St. Pölten, schied in der ersten Runde gegen Biserka Radulovic aus. Die Montenegrinerin verliert in der darauffolgenden Runde gegen Europameisterin Sandra Sanchez aus Spanien. Somit gab es auch für Sportgymnasiastin kein Weiterkommen über die Trostrunde. „Ich war mit meiner Leistung keinesfalls zufrieden“,  gesteht Wieninger und ergänzt:  „Wir werden die Ursache finden.“

Im Bewerb Kata Team Damen gingen für Österreich Kristin Wieninger, Joan Marie Stadler und Patricia Bahledova an den Start. Das Zen Tai Ryu HAK-Trio unterliegt der deutschen Weltmeister-Mannschaft, die das Finale erreicht, was für die drei St. Pöltnerinnen den Einzug in die Trostrunde bedeutet, wo sie dem Team aus Griechenland überraschend unterliegen und den Bewerb als Siebente abschließen.

Hohe Erwartungen und große Enttäuschung im Kumite Damen Team mit Steffi Kaup, der Vorarlberger Europameisterinin Betti Plank sowie der Salzburger Europameisterin Alisa Buchinger:  Die Verteidigerinnen einer Bronzemedaille aus dem Vorjahr verlieren in der ersten Runde gegen das taktisch klug kämpfende Team aus der Slowakei. Es gab in der Folge kein Weiterkommen über die Trostrunde, da das slowakische
Team gegen Frankreich ausschied.

„Auch wenn es diesmal nicht nach Wunsch gelaufen ist, werden wir aus den gemachten Erfahrungen und geschöpften Erkenntnissen lernen. Ziel ist die Heim-WM im Oktober in Linz“, so Marianne Kellner, die als Coach vor Ort dabei war. Ebenfalls in Montpellier waren Martin Kremser als Berichterstatter und Alois Wiesböck als Kampfrichter.


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