Niko Wihlidal siegte über Olympische Distanz

Nikolaus Wihlidal (Top Team Tri NÖ)gewann die olympische Distanz. - Foto. Facebook
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TRIATHLON. Der Niederösterreicher Nikolaus Wihlidal (vom Top Team Tri NÖ) und die Ungarin Erika Csomor siegten über die olympische Distanz.

Er war der Titelverteidiger, der Favorit – und er wurde den Erwartungen gerecht: Felix Ostendorf war auch 2016 beim AUSTRIA TRIATHLON über die Sprint-Distanz nicht zu schlagen. Der junge Deutsche absolvierte die 750m lange Schwimm-Strecke durch den ruhigen Neusiedler See am schnellsten, musste nach den 20-Rad-Kilometern aber Peter Luftensteiner den Vortritt beim zweiten Wechsel lassen. Doch mit der besten Zeit auf den abschließenden fünf Lauf-Kilometern schaffte Ostendorf noch den Sprung auf Platz eins und in 57:08 Minuten die erfolgreiche Titelverteidigung. Die Plätze zwei bis vier belegten mit Peter Luftensteiner (PSV Tri Linz), Arthur Winter (HSV Triathlon Kärnten) und Gregor Weigl (PSV Tri Linz) drei Österreicher, die allesamt unter einer Stunde blieben.

Bei den Damen gab es überhaupt einen österreichischen Dreifacherfolg: Angeführt von Lemuela Wutz (HSV Triathlon Kärnten) und gefolgt von Elena Labmayer und Anja Weilguni (beide PSV Tri Linz) war das Rennen fest in rot-weiß-roter Hand. Den Sieg holte sich Wutz, vor allem dank einer bärenstarken Laufleistung. Denn in ihrer Paradedisziplin hielt die junge Kärntnerin nicht nur mit den Männern mit (sechstschnellste Zeit gesamt), sondern zog auch noch an ihrer Konkurrentinnen vorbei und holte sich damit den Sieg über die Sprint-Distanz.

Dreifacherfolg der österreichischen Herren

Den Abschluss des Austria Triathlon in Podersdorf bilden traditionell die Bewerbe über die olympische Streckenlänge (1,5km/40km/10km). Und dabei durften sich die Zuschauer beim strahlendem Sonnenschein über einen heimischen Dreifacherfolg bei den Herren freuen. Denn der Vorjahreszweite Nikolaus Wihlidal (vom Top Team Tri NÖ), schon beim Schwimmen als Zweiter gut dabei, hatte sich mit dem besten Rad-Split zur Rennmitte an die Spitze gesetzt und diese Position bis ins Ziel nicht mehr abgegeben. Schließlich siegte Wihlidal in guten 1:52:43 Stunde. Hinter ihm belegte der schnellste Läufer im Feld Daniel Müller (Nora Racing Team) den zweiten Platz. Rang drei sicherte sich Roman Thürauer (Hurtigflink LTC/Team Triaguide), der sich auf der Laufstrecke noch aufs Stockerl kämpfte. Sieger Nikolaus Wihlidal (AUT): „Es war wie immer einmalig hier in Podersdorf, alles perfekt. Und das Publikum war Spitze – vielen Dank. Zum Rennen selbst: Ich war heute stark am Rad und konnte mir da einen Vorsprung erarbeiten, den ich dann recht sicher ins Ziel bringen konnte.“

Bei den Damen ging der Sieg nach Ungarn, denn Erika Csomor aus Budapest war in 2:05:03 eine Klasse für sich und verwies die beiden Österreicherinnen Doris Gschwandtl (HSV Marathon) und Johanna Priglinger (Wien) auf die Plätze zwei und drei. Siegerin Erika Csomor (HUN): „Ich bin zum ersten Mal in Podersdorf und habe gleich gewonnen. Das ist natürlich perfekt. Die Strecke ist sehr schnell und ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt. Ich bin mit dem Sieg sehr zufrieden.“

In den Staffel-Bewerben gingen die Siege im Sprint an das österreichische Team 123 mit Horvath/Busl/Jonas und über die Olympische-Distanz an das österreichische TGV-Team mit Janystin/Dürnbeck/Kiefer.

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