Georg Swoboda holte den 4. Staatsmeistertitel Themen:Triathlon Michaela Rudolf wurde in Podersdorf Zweite in der Staatsmeisterschaft. - Foto. z.V.g. Von: Heinz Harauer 7. September 2015 TRIATHLON. Im Rahmen des 28. Langdistanz-Triathlon in Podersdorf wurden auch die Staatsmeistertitel vergeben. Kamila Polka und Georg Swoboda holten sich den Sieg. Der Langdistanz-Triathlon in Podersdorf hat tschechische Siege durch Petr Vabrousek und Simona Krivankova gebracht. Vabrousek gewann vor seinem Landsmann Jan Oppolzer und Georg Swoboda, der seinen vierten Triumph in Folge verpasste. Der Vösendorfer wurde aber neuerlich Staatsmeister. Krivankova wiederum verwies die beiden Österreicherinnen Kamila Polak und Michaela Rudolf auf die weiteren Podestplätze Nach einem dramatischen Rennen über die Ironman-Distanz, in dem die Führung beinahe pausenlos wechselte, triumphierte der 41-Jährige letztlich vor seinem Landsmann Jan Oppolzer und Georg Swoboda, der sich im letzten Rennen seiner Karriere als bester Österreicher seinen vierten Staatsmeistertitel in Folge sicherte. Die tschechischen Festspiele bei der 28. Auflage des Austria Triathlons machte schließlich Simona Krivankova perfekt, die sich bei den Damen durchsetzte. „Ich weiß auch nicht warum, aber das letzte Rennen meiner Karriere war gleichzeitig auch die härteste Langdistanz meines Lebens“, resümierte ein völlig erschöpfter Georg Swoboda im Ziel. Der 37-jährige Titelverteidiger aus Vösendorf, der zuletzt drei Mal in Folge in Podersdorf gewonnen hatte, durfte sich aber mit dem erneuten Gewinn des Staatsmeistertitels trösten: „Vier Mal hintereinander Staatsmeister zu werden, ist voll okay. Da kann ich insgesamt nur zufrieden sein.“ Nach dem Schwimmen war Petr Vabrousek, der in den letzten beiden Jahren jeweils „nur“ Zweiter geworden war, unmittelbar vor Titelverteidiger Georg Swoboda auf Rang acht gelegen. Nach dem Radfahren hatte Vabrousek dann allerdings ganze acht Minuten Rückstand auf Georg Swoboda, den stärksten Radfahrer im Feld. Aber der Tscheche steckte nicht auf und überholte den geschwächten Swoboda („Ich habe mich auf der Radstrecke sicher zehn Mal übergeben“) im abschließenden Marathon. Und weil Swoboda auch Jan Oppolzer passieren lassen musste, durften sich Vabrousek und Oppolzer vor den Augen von Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl schließlich über einen tschechischen Doppelsieg freuen. Michaela Rudolf verfehlte ihren vierten Titel Eine große kämpferische Leistung zeigte auch die Siegerin bei den Damen, Simona Krivankova. Ähnlich wie bei den Herren ging die Podersdorf-Siegerin 2015 erst auf der Laufstrecke in Führung und feierte ihren ersten Sieg in Podersdorf. Den zweiten Platz bei den Damen holte sich Kamila Polak, die sich damit auch den Staatsmeistertitel 2015 sicherte. Drittplatzierte und Vize-Staatsmeisterin wurde Michaela Rudolf. Der Athletin des ASKÖ Sparkasse Hainfeld blieb damit der vierte Titel in Folge verwehrt. Die Niederlage der Pädagogin hatt allerdings einen schalen Nachgeschmack. Wegen einer aufgetretenen Verkehrsbehinderung musste die Strecke kurzfristig geändert – und verlängert – werden. Österreichs Konkurrentin um den Staatsmeistertitel erhielt dafür eine Zeitgutschrift, die Titelverteidigung aus Harland nicht. Für Rudolf reichte es zwar für eine persönliche Bestzeit, aber nicht für den Titel. „Meine Gegnerin wäre nur schwer zu schlagen gewesen, deshalb bin ich froh über meine persönliche Bestzeit.“ Ergebnis Damen: Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen) 1. Kamila Polak (Team MilliSports, NÖ), 9:09:47 h 2. Michaela Rudolf (ASKÖ Sparkasse Hainfeld TRIATHLON, NÖ), 9:16:12 h 3. Michaela Wolf (bike-horner.at, NÖ), 10:14:38 h Ergebnis Herren: Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen) 1. Georg Swoboda (Top Team Tri Niederösterreich, NÖ), 8:24:10 h 2. Andreas Fuchs (dertriathlon.com Fürstenfeld, STMK), 8:31:49 h 3. Paul Ruttmann (PSV Tri Linz, OÖ), 8:32:51 h Team mit Gnadenberger, Sonner und Kraushofer wurde Zweiter Bei Kälte und Regen war auch das Tri Team Travelworld4youmit Schwimmer Marcus Gnadenberger, Biker Karl-Heinz Sonner und Läufer Arnold Kraushofer am Start.. Gnadenberger übergab in Führung liegend an Sonner, der auf der rutschigen Radstrecke fünf Kilometer mehr fahren musste, das dem Team auch eine Zeitgutschrift von neun Minuten einbrachte. Einige Landwirte sorgten für diese Probleme. Sonner konnte nach 2 Stunden und 19 Minuten und einem Schnitt von fast 40 km/h kam er als Zweiter in die Wechselzone und übergab Kraushofer. „Arnold lief das Rennen seines Lebens“, erinnert sich Sonner. Mit 1:33 Stunden konnte er seine persönliche Beszeit laufen und kam als Dritter von 41 Teams ins Ziel. Nur eine Herrenstaffel und die Mixed-Staffel waren schneller. „Bei den Männern konnte wir den zweitenPlatz erreichen. So kann es auch nächstes Jahr weiter gehen“, denkt Sonner, der diese Saison am 26. September mit einem Zeitfahren rund um den Attersee beenden wird.. 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