Auch Georg Parma in Paris im WM-Halbfinale

Auch der Niederösterreicher Georg Parma qualifizierte sich für das Halbfinale. - Foto: ÖKV
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WETTKLETTERN. Nach dem tollen Einstieg in Paris durch die Damen qualifizierten sich Jakob Schubert, Max Rudigier und Georg Parma fürs WM-Halbfinale.


Die Vorlage, die Österreichs Damen mit dem geschlossenen Einzug ins Vorstieg-WM-Halbfinale den Herren gaben, wurde von den Herren angenommen.

Jakob Schubert, der sich in Paris vor vier Jahren zum ersten Vorstieg-Weltmeister aus Österreich gekürt hat, gelang heute ein perfekter WM-Auftakt. Gemeinsam mit drei weiteren Athleten gelang es Schubert in Qualifikationsgruppe B beide Routen zu toppen und sich auf Platz 1 souverän das Halbfinalticket zu sichern.

„Es ist immer ein super Gefühl, wenn die erste Runde gut über die Bühne geht. Die Routen waren super geschraubt und ich hab mich sehr sicher gefühlt. Ich freu mich aufs Halbfinale übermorgen. Die Atmosphäre vor ausverkaufter Halle (Anm. 10.000 Zuschauer) wird sicher wieder einzigartig!“ denkt Schubert schon an den nächsten Schritt.

Neben Jakob Schubert überzeugten in der anderen Qualifikationsgruppe (Gruppe A) auch der Salzburger Max Rudigier und der Niederösterreicher Georg Parma. Max Rudigier lieferte in beiden Routen eine starke Leistung ab und beendete die Qualifikation in Gruppe A auf Platz acht (Gesamtplatz 15). „Mir ist heute genau das gelungen, was ich mir vorgenommen habe. Die letzten beiden Weltcups in Imst und Arco haben mir Sicherheit gegeben. Ich stehe nun zum ersten Mal in einem WM-Halbfinale und werde versuchen mein Bestes zu geben. Wenn alles aufgeht, ist ein Top-10 Platz durchaus realistisch!“ freute sich Max Rudigier über seine bisher beste WM-Leistung.

Georg Parma rechtfertigte seine Nominierung

Georg Parma, der sich erst in letzter Sekunde mit Bronze bei der Junioren-EM in Mitterdorf (STMK) Anfang September das WM-Ticket sicherte, lieferte mit jugendlicher Unbekümmertheit in Gruppe B in beiden Routen ein starkes WM-Debüt ab und qualifizierte sich auf Platz 10 (Gesamt Platz 19) für das Halbfinale.

„Es ist heut extrem gut gelaufen, eigentlich viel besser als erwartet. Ich hab mich heuer ja eigentlich aufs Bouldern konzentriert und vielleicht war das nun der Schlüssel zum Erfolg, weil ich so locker und frei von der Leber klettern konnte ohne jeglichen Erwartungsdruck. Die WM-Teilnahme an sich war eigentlich schon eine Draufgabe, der Halbfinaleinzug ist nun das Sahnehäubchen!“ grinste Parma nach seinem WM-Debüt.

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