Kristin Wieninger outet sich als Kobuda-Fan

Katherine Loukopoulos mit SeminarteilnehmerInnen
Die Seminarteilnehmer aus NÖ, OÖ und der Steiermark mit Katherine Loukopoulos (stehend links außen). - Foto: zVg
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KARATE. Karate und Kobudo gehören eigentlich untrennbar zusammen. Zen Tai Ryu HAK St. Pölten bezieht die klassische Waffenkunst in die Ausbildung ein.

Einige wenige Karategruppen in Österreich wie der UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten tragen diesem sporthistorischen Faktum Rechnung und beziehen die klassische Waffenkunst in die Ausbildung ein. Dazu lud Erhard Kellner die wohl bekannteste Kobudo-Trainerin der Welt nach St. Pölten ein: Die in Griechenland geborene US-Amerikanerin Katherine Loukopoulos lebte fast zwei Jahrzehnte in Okinawa, im Ursprungsland der japanischen Kampfkünste, und studierte Karate und Kobudo bei den alten Meistern dieser Künste. Bekannt wurde die Kampfkünstlerin als Nahkampf-Trainerin der US Army, die sie überdies in Afghanistan psychologisch betreute.

Kobudo als hilfreiche Ergänzung

Loukopoulos, von Beruf Kriminalpsychologin, besuchte nun schon zum vierten Mal die Landeshauptstadt, um interessierte Karateka auch in der Benützung der traditionellen asiatischen Waffen wie Bo (Langstock), Sai (Gabel), Tunfa (Kurbel) oder Nunchaku (Dreschflegel) auszubilden und zu prüfen. Kellner: „Kobudo ist eine ganz wesentliche und hilfreiche Ergänzung zum Karate und entwickelt wichtige Bewegungsmuster.“ „Ich glaube, dass mir das Kobudo-Training fürs Karate sehr viel bringt, vor allem das Arbeiten mit Frau Loukopoulos und ihrer Methodik“, bestätigt die WM-Fünfte Kristin Wieninger, die im Kobudo Österreichische Meisterin ist und auch hier den Schwarzgurt (Dan) anstrebt. Sie bestand kürzlich gemeinsam mit Noemi Lixandroiu mit Auszeichnung die Prüfung zum zweiten Karate-Dan. Der Kobudo-Dan könnte in ein bis zwei Jahren Realität werden.

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