Tischtennis-Ass Stefan Fegerl mit „Heimvorteil“

Stefan Fegerl, eine der österreichischen Hoffnungen bei der WM in Düsseldorf. - Foto: Sport Austria
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TISCHTENNIS. Stefan Fegerl darf sich bei der Weltmeisterschaft in Düsseldorf der Unterstützung der Fans sicher sein.

Österreichs Nummer eins, Stefan Fegerl, seit dieser Saison beim deutschen Rekordmeister Borussia Düsseldorf unter Vertrag, sieht den bevorstehenden Welttitelkämpfen in Düsseldorf (29. Mai bis 5. Juni)  mit Freude entgegen. Denn  für den 28jährigenWaldviertler wird das Turnier in der Halle 6 der Messe Düsseldorf zu einem halben Heimturnier. „Es ist schon etwas Besonderes, an dem Ort eine WM zu spielen, an dem man auch für den Verein antritt. Es gibt hier einen großen Fan-Club in Düsseldorf, ich bin sicher, er wird mich auch tatkräftig unterstützen“, fiebert Fegerl der Weltmeisterschaft entgegen. „Ich hoffe natürlich, nicht gegen einen Deutschen spielen zu müssen. Da wäre es mit der Unterstützung wahrscheinlich vorbei“, fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu.

Nach dem Rückspiel im Champions League Finale in Orenburg am vergangenen Sonntag (Fegerl steuerte bei der knappen 2:3-Niederlage einen Punkt bei) bereitet sich der Österreicher diese Woche mit seinen Teamkollegen Daniel Habesohn und Andreas Levenko und einer insgesamt 21 Spieler umfassenden, hochkarätigen Trainingsgruppe auf die WM vor. Wo? Natürlich in Düsseldorf! Für den letzten Feinschliff geht nächste Woche mit dem tschechischen Team und zwei Spielern aus Belgien ins Sportzentrum Alte Au Stockerau.

Stefan Fegerl als Nummer 21 gesetzt

Die eigenen Chancen sieht Fegerl realistisch: „Als Nummer 21 gesetzt zu sein klingt gut, aber bei einer WM hat das nicht viel zu bedeuten. Man darf wirklich nur von Runde zu Runde schauen und muss immer eine Top-Leistung abliefern. Sonst kann es auch sehr schnell vorbei sein. Das Niveau ist einfach unglaublich hoch.“ Neben dem Einzel geht der Österreicher im Doppel wieder mit dem Portugiesen Joao Monteiro an den Start.

Den verdienten Urlaub nach einer langen und anstrengenden Saison darf Fegerl nach der Weltmeisterschaft aber noch nicht antreten. Zum Abschluss wartet am 10. Juni noch das Finale der deutschen Bundesliga gegen den TTC Fulda-Maberzell in Frankfurt.

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