Nur Europameisterin schlug Michaela Polleres Themen:Judo Judo-Präsident Kutschera gratuliert Michaela Polleres für die Bronzemedaille. Foto: ÖJV Von: Heinz Harauer 19. September 2015 JUDO. Die Wimpassinger Michaela Polleres hielt bei der U21-Heim-WM in Oberwart den Druck stand und holte für Österreich deine Bronzemedaille. Ihr Klubkollege Lukas Reiter wurde guter Fünfter. Österreich hat bei der U21-Heim-EM in Oberwart am Samstag Nachmittag als 19. Nation angeschrieben. Um exakt 16.35 stand die Bronzemedaille für Michaela Polleres (18) fest. Ihre deutsche Gegnerin Johanna Blietz konnte sich aus einem Armhebel der Niederösterreicherin nicht mehr befreien, Polleres jubelte nach Bronze bei den Olympischen Jugendspielen und Silber bei der U18-EM über den nächsten Meilenstein ihrer vielversprechenden Karriere. Österreichs Aushängeschild nur von Europameisterin bezwungen Schon am Vormittag hatte viel darauf hingedeutet, dass die Medaillenanwärterin, wie erhofft, für Österreich die Kastanien aus dem Feuer holen würde. Die Wimpassingerin gewann ihren ersten Kampf in der Kategorie bis 70 kg gegen die Slowenien Brolih (dreifache U17- und U18-EM-Medaillengewinnerin) nach verhaltenem Beginn neun Sekunden vor Schluss durch Festhaltegriff. Im Viertelfinale musste die Dänin Sook, heuer Zweite beim U21-Europacup in Leibnitz, die Überlegenheit der Gastgeberin anerkennen. Polleres lag bereits mit Yuko voran, als sie ihre Gegnerin in der letzten Kampfminute per Würgegriff zur Aufgabe zwang. Im Semfinale kam’s zum Wiedersehen mit ihrer Finalgegnerin vom U21-Europacup in Berlin, der Ungarin Gercsak. Doch anders als vor sechs Wochen behielt diesmal die U18-Weltmeisterin von 2013 (bis 63 kg) die Oberhand. Die Ungarin rettete ein Yuko trotz konditioneller Überlegenheit der Niederösterreicherin über die Zeit. Durchhaltevermögen, das buchstäblich Goldes wert war. Gercsak bezwang im Finale Topfavoritin Sanne van Dijke (NED) mit Waza-Ari. Im Kampf um Bronze wurde Michaela Polleres ihrer Favoritenrolle voll gerecht, verkniff sich diesmal auch jedwede Startschwierigkeiten und setzte im Bodenkampf den unwiderstehlichen Armhebel an, der den Kampf nach 1:55 Minuten vorzeitig beendete. ÖJV-Präsident Hans-Paul Kutschera zeigte sich von der Leistung der 18-Jährigen beeindruckt: „Michaelas Erfolg ist alles andere als ein Zufallsprodukt, sie hat ja bereits in den letzten zwei Jahren groß aufgezeigt. Sie ist eigentlich schon in der Weltklasse angekommen, fügt sich nahtlos in unser vielversprechendes Damenteam ein. Sie ist auch Bestandteil unseres Projektes „Kader 2020“, der in den nächsten Jahren unser finanzieller Schwerpunkt sein wird.“ Österreichs Equipe beendete die 16 Einzelbewerbe damit mit einer Medaille und einer Platzierung (Rang 5 durch Lukas Reiter) und blieb damit ein wenig hinter den Vorgaben von ÖJV-Sportkoordinator Markus Moser, der je zwei Medaillen und Platzierungen gefordert hatte. Michaela Polleres eroberte in Györ den U23-EM-TitelMichaela Polleres eroberte EM-BronzemedailleZeltner erkämpfte auch in Warschau PodestplatzGoldmedaille für Lukas Reiter beim Heim-WeltcupPolleres holte zweite Masters-PlatzierungPolleres setzte Medaillenserie mit Silber fortWimpassinger Judoka in Podgorica auf MedaillenjagdMichi Polleres holte sich auch „ihre“ WM-BronzeMichaela Polleres jubelt über ersten PodestplatzSilbermedaillen für Michi Polleres und Stephan HegyiMichaela Polleres fix beim Judo-European-TurnierGold für Wimpassinger Talent in Bruck