Robert Gardos siegte im Generationen-Duell

Sofia Polcanova startete stark in die China Open. - Foto: ÖTTV
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TISCHTENNIS. Bei den stark besetzten China Open stehen die Österreicher Sofia Polcanova und Stefan Fegerl im Hauptfeld.


Nach den Japan Open in der Vorwoche überstand Sofia Polcanova auch bei den China Open die Qualifikation und steht im Hauptfeld der besten 32. Stefan Fegerl steht als Nummer 13 der Herren ebenfalls in der ersten Hauptrunde.

Die Linzerin Sofia Polcanova startet mit einem Sieg über die Koreanerin Lee Hyunju in die Qualifikation bei den China Open, vor dem aufstiegsentscheidenden Spiel gegen Maki Shiomi aus Japan galten die Chancen als gleichmäßig verteilt.

Als Nummern 50 bzw. 55 sind sie in der Weltrangliste quasi Nachbarn. In der Realität konnte sich die Österreicherin gegen die fünf Plätze vor ihr liegende Japanerin aber deutliche Vorteile erspielen.

Nach einer 2:0-Führung kam Shiomi zwar einen Satz heran, mit 11:5 und 11:3 fixierte Polcanova aber souverän den Sieg und den damit verbundenen Aufstieg. Erstrundengegnerin ist mit Hitomi Sato die Nummer 10 der Welt.

Keine Überraschung gelang Amelie Solja. Nach einem Auftakterfolg gegen die Weißrussin Nikitchanka war gegen Suh Hyowon (Korea/Nummer 29 der Welt) Endstation. Die einzelnen Sätze verliefen zwar ausgeglichen und knapp, am Ende hatte die Koreanerin aber in jedem Durchgang die Nase vorne.

Nach einem Freilos zu Beginn mussten Robert Gardos und Andreas Levenko erst in der zweiten Vorrunde an die Platte. Und die Auslosung wollte es, dass die beiden ÖTTV-Cracks sofort aufeinander treffen. Wer dabei auf einen klaren Sieg Gardos‘ setzte, lag jedoch gründlich daneben. Der 37-Jährige ging zwar am Ende wie erwartet als Sieger von der Platte, lange Zeit deutete aber alles auf einen Erfolg des 18-jährigen Außenseiters hin.

Levenko holte die ersten drei Sätze überraschend klar, dann kämpfte sich Gardos allerdings zurück und schaffte ebenso sicher den Ausgleich. Im Entscheidungssatz stand das Match auf des Messers Schneide, ehe sich die Routine mit 12:10 durchsetzen konnte.

Im Spiel um den endgültigen Aufstieg kam allerdings gegen den Belgier Cederic Nuytinck nach spannendem Spielverlauf mit 2:4 das Aus. Alle sechs Sätze endeten mit lediglich zwei Punkten Unterschied (-9,-9,12,10,-10,-10).

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