Tischtennis-EM: Aufstieg ist durchaus möglich

Blieb auch gegen Rumänien erfolgreich: Stefan Fegerl. - Foto: Österr. Sporthilfe
Share Button

TISCHTENNIS. Sieg und Niederlage gegen Rumänien: Sowohl bei den Herren- als auch bei den Damen sind  bei der Europameisterschaft in Jekaterinburg die Aufstiegschancen intakt.

Zu einer Doppelveranstaltung Österreich gegen Rumänien kam es im zweiten Gruppenspiel des Mannschaftsbewerbes bei den LIEBHERR Europameisterschaften. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren kam es zu diesem Aufeinandertreffen. In der Endabrechung ging jede Nation einmal als Sieger von der Platte.

Gingen Liu Jia & Co. nach dem gestrigen Auftakterfolg über Frankreich gestärkt in diese Begegnung, standen die Herren nach der Pleite gegen Schweden gehörig unter Zugzwang. Ein Sieg war unbedingt Voraussetzung, um weiterhin im Aufstiegsrennen zu bleiben. Zunächst lief es nicht nach Wunsch, nach einem zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand holte man aber die letzten beiden Spiele zum wichtigen Gesamtsieg. Vater des Erfolges war Stefan Fegerl, der zunächst gegen Hunor Szosc für das wichtige 1:0 sorgte, im vierten Spiel gegen Ovdiu Ionescu konnte er mit 3:1 die drohende Niederlage abwenden. Für den Siegpunkt sorgte schließlich Robert Gardos, der beim 3:0 über Hunor Szocs nur in Satz eins Probleme hatte.

Eine Niederlage mussten hingegen die Damen einstecken. Nach einem überraschenden 3:1 von Sofia Polcanova gegen die rumänische Nummer eins, Elizabeta Samara, ging  gar nichts mehr. Besonders Liu Jia blieb unter ihren Erwartungen und musste beide Spiele abgeben. Gegen Bernadette Sozcs und Elizabeta Samara musste sie sich jeweils in vier Sätzen geschlagen geben, die als Nummer drei nominierte Amelie Solja blieb gegen Daniela Monteiro-Dodean ohne Chance.

Samstage Abend (16 Uhr österreichischer Zeit) bestreiten beide österreichische Teams ihr drittes und letztes Gruppenspiel, bei beiden ist die Aufstiegschance ins Viertelfinale noch intakt. Die Damen treffen auf Serbien, auf die Herren wartet ein Hexenkessel gegen Gastgeber Russland.

Herren: Österreich – Rumänien 3:2. – Stefan Fegerl – Hunor Szocs 3:0 (9,1,9), Eobert Gardos – Ovidiu Ionescu 2:3 (-7,-8,7,9,-9), Chen Weixing – Andrej Filimon 2:3 (5,-10,8,-7,-10) , Stefan Fegerl – Ovidiu Ionescu 3:1 (9,3,-9,10), Robert Gardos – Hunor Szocs 3:0 (11,5,6), Russland –Schweden 3:2.

Damen:  Österreich – Rumänien 1:3. – Sofia Polcanova – Elizabeta Samara 3:1 (-8,6,10,9), Liu Jia – Bernadette Szocs 1:3 (-8,-10,6,-15), Amelie Solja – Daniela Monteiro-Dodean 0:3 (-6,-3,-9), Liu Jia – Elizabeta Samara 1:3 (-8,6,-6,-12), Frankreich – Serbien 3:2

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*