Stark: Celo-Triplesieg in Struga (Mazedonien)

Sima (li.).Filis, Isra und Funda Celo. - Foto: Privat
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KARATE. Bereits zum 14. Mal wurden die International Struga Karate Open am mazedonischen Ochrider See durchgeführt.

Heuer sogar mit  einem Acht–Nationen-Turnier für alle Alterskategorien mit vorwiegend Athlet/innen aus dem Balkanbereich und südlichen Europa: Eine willkommene Gelegenheit für die Celo-Sisters, erstmals in der Heimat ihrer Eltern an den Start zu gehen.

Als Erste stellte sich Sima Celo, die Jüngste des Neulengbacher Erfolgstrios, den Gegnerinnen. Die Elfjährige legte den Schwestern einen tollen Durchmarsch vor. Nach Freilos siegte sie in der U12-Kata-Kategorie mit jeweils 5:0 über die Albanerin Oriana Maxhuni sowie über die Mazedonierin Fiorina Mijankova und die Kosovarin Borana Mynyri und nahm Gold mit nach Hause. Ebenso kurzer Prozess mit ihren mazedonischen Gegnerinnen machte Isra Celo in der U14-Kata: Sie fertigte Stefanija Grozdaiova (Struga) mit 4:1, Jusra Ademi mit 5:0 und die starke Jovana Mancevska (beide Skopje) mit 3:2 ab und durfte ebenfalls auf die oberste Podeststufe steigen.

Gold und Bronze  für Funa und Isra Celo

Funda Celo stand nun vor der schwierigsten Aufgabe, da die Kategorie der Cadets (U16) eine WM-Kategorie ist und die Leistungsdichte dementsprechend hoch ist. Dies beeindruckte die SLZ/HASL-Athletin jedoch nicht im geringsten: Sie ließ der Albanierin Trina Gashi (Prishtina) mit 5:0 keine Chance, ebensowenig den Mazedonierinnnen Ivana Mufgarova (4:1) und Mia Manevska (5:0). Für Gold und einen Celo-Triplepack reichte letztlich ein 3:2 über Vladanka Aframova (Skopje). Schwester Isra holte hier Bronze. „Ein Wahnsinnsgefühl für uns alle im Herkunftsland unserer Eltern zu siegen. Ich weiß aber, dass bei der Jugend-WM in drei Wochen ein wesentlich rauherer Wind wehen wird“, bleibt Funda Celo realistisch.

Wie rauh der Wind ganz hoch oben weht, das musste Kristin Wieninger zur Kenntnis nehmen: Beim Series- A-Turnier in Salzburg, der Vorstufe zur obersten Weltliga, schied sie bereits in Runde eins gegen die Japanerin Saori Okamoto knapp mit 2:3 aus. Diese schied ihrereseits eine Runde später aus, wodurch es für Wieninger keine Trosttrunde gab. Einem großen Teil des rot-weiß-roten Teams erging es ähnlich. Erhard Kellner: „Eine verrückte Situation: Bei über 1400 Nennungen aus 86 Nationen, davon 142 Kata-Damen und 169 Kata-Herren ist der Veranstalter, der alles an zwei Tagen unterbringen soll, deutlich überfordert, ebenso die Kampfrichter, für die diese stundenlangen Bewerbe die Konzentration erlahmen lassen. Der Weltverband sollte sich für die Olympiaqualifikation etwas anderes einfallen lassen.“

Weiter geht es nächste Woche mit dem internationalen Coupe de Kayl in Luxembourg.

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