Tullnerin Viktoria Wolffhardt ist Europameisterin

Sensationell: Viktoria Wolffhardt holte sich EM-Titel. - Foto: Privat
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KANUSPORT. Im Kanadier-Einer war die Niederösterreicherin eine Klasse für sich und holte sich die Goldmedaille.

Die gestrigen Erfolge der Kanu Slalom Athleten des OKV haben nicht zu viel versprochen: Viktoria Wolffhardt bewies im Finallauf im C1 ihre Klasse und errang in einer Zeit von 119.01 die Goldmedaille. Bereits im Semifinale fuhr Wolffhardt einen starken Lauf und erreichte den dritten Rang. Die Tullnerin musste sie sich nur der Britin Kimberly Woods und der Französin Claire Jacquet geschlagen geben. Im Finallauf allerdings zeigte Wolffhardt wirklich ihre starken Nerven und fuhr mit einem beeindruckenden Lauf auf den ersten Platz und damit zum Europameistertitel. „Ich bin überglücklich und kann es noch gar nicht glauben, dass ich wirklich Europameisterin bin. Es war von Anfang bis Ende ein super Lauf, nur einmal hätte ich fast ein Tor ausgelassen. Ich blieb aber konzentriert und habe weiter gefightet. Das war, glaube ich, der Schlüssel zum Erfolg. Es wird auf jeden Fall sicherlich noch ein paar Tage dauern, bis das wirklich gesickert ist.“, strahlt die OKV-Athletin direkt nach ihrem Sieg im Kanadier-Einer, der bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio erstmals am Programm steht.

Felix Oschmautz ausgezeichneter Zweiter

Felix Oschmautz lieferte ebenfalls einen beeindruckenden Semifinallauf, der ihm nach einer Korrektur der Punkterichter, die ihm direkt nach dem Lauf erst eine Zwei- Sekunden- und dann eine 50 Sekunden Strafe aufbrummen wollten, den zweiten Rang in einer Zeit von 92.84 Sekunden einbrachte. Schneller war nur der K1-Weltmeister von 2014, der Franzose Boris Neveu- um nur acht Hundertstel. Der gestrige Vorlaufsieger und Lokalmatador Jiri Prskavec fuhr durch eine Torberührung und die daraus resultierenden zwei Strafsekunden auf den dritten Rang. Im Finale hatte der Junioren-Weltmeister von 2017 dann aber bereits beim vierten Tor eine Berührung und somit eine Zwei-Sekunden-Strafe. Seine Zeit von 98.52 reichte nicht aus, um dem Slowenen Peter Kauzer und den Tschechen Vit Prindis und Jiri Prskavec gefährlich zu werden. Sein Teamkollege Matthias Weger erreichte mit dem 20. Rang und einer Zeit von 103.00 Sekunden im K1 Semifinale nicht die nötige Top 15 Platzierung, um ins Finale einzuziehen.

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