Bronzemedaille erhält Ehrenplatz bei Patricia

Patricia Bahledova strahlt über ihre WM-Medaille. - Foto: ZTR
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KARATE. Zufrieden und mit einer Bronzemedaille im Gepäck kehrten Patricia Bahledova und Kristin Wieninger aus Jakarta nach St. Pölten zurück.

Die beiden SLZ/BORGL-Athletinnen Patricia Bahledova und Kristin Wieninger vom UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten zählen im Kata-Bewerb des Karate zu den weltbesten Youngsters: Bei den Jugend-Weltmeisterschaften in Jakarta (Indonesien) konnte Bahledova bei den Cadets (U16) sensationell Bronze  gewinnen, Wieninger erreichte bei den Juniors (U18) Platz sieben.


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Zehn Jahre nach dem drittem WM-Platz der Pottenbrunnerin Joan Marie Stadler gab es wieder eine Jugend-WM-Medaille für Österreich und den St. Pöltner  Top-Klub. Nach Freilos und Siegen über die Inderin Abhinaya Rajendran (5:0), über die Engländerin Lauren Retwell (5:0) und über die Neuseeländerin Ada Wong (3:2) musste sich Patricia Bahledova erst im Poolfinale der Italienerin Carolina Amato  beugen. Die Trostrunde gab eine hochkonzentrierte Bahledova dann nicht mehr aus der Hand und holte sich mit einem Sieg über die Marokkanerin Aya Nassiri die Bronzemedaille unter den 38 Starterinnen dieser Kasse. Die gebürtige Slowakin bedankte sich damit eindrucksvoll für die Einbürgerung und den ermöglichten Quereinstieg ins St. Pöltner BORG für Leistungssportler.

Platz sieben für Kristin Wieninger

Nach Freilos und Siegen über die Polin Eliza Gawel (4:1) und die Portugiesin Mariana Belo (3:2) blieb Kristin Wieninger mit 1:4 im Viertelfinale an der Iranerin Fatemeh Sadeghi Dastak hängen. In der Trostrunde kam sie über Jugend-Europameisterin Ema Brazdova (Slowakei) nicht hinaus und belegte letztendlich einen ausgezeichneten siebenten Platz unter 43 Starterinnen.

Erhard Kellner, der mit den beiden trainiert: „Es ist natürlich auch für den Trainer ein unbeschreibliches Gefühl mitzuerleben, dass das System stimmt und die unzähligen Trainingsstunden Früchte tragen. AuchWieninger steht knapp vor einem solchen Medaillengewinn.“

Insgesamt nahmen 91 Nationen mit über 1440 Sportlerinnen und Sportlern an der WM in der indonesischen Hauptstadt teil.


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