Racketlon: Österreich scheiterte an Dänemark

Landesrätin Petra Bohuslav mit Christine Seehofer (li.) und Lukas Windischberger. - Foto: NLK/Filzwieser
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RACKETLON. Bärenstarke Leistung der Österreicher bei der ersten  Europameisterschaft in Prag, doch Favorit Dänemark war im Finale nicht zu biegen.

Österreichs  EM-Nationalteam zog bei der ersten Europameisterschaft im Schlägervierkampf aus Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis ins Endspiel des Teambewerbs ein. Dort unterlag man den favorisierten Dänen jedoch mit zehn Punkten Differenz. Bisher waren jährlich Weltmeisterschaften im Racketlon veranstaltet worden, diese kommen fortan alle zwei Jahre zur Austragung. Von 25. bis 29. November finden die ersten Racketlon-Europameisterschaften in Prag statt; nach den Team-Bewerben folgen von Freitag bis Sonntag die Einzel-Entscheidungen.


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Österreich trat im Endspiel in derselben Besetzung wie in den Runden zuvor gegen die Team-Weltmeister von 2013,  Deutschland und die auf vier gesetzten Briten an: Christine Seehofer (Wrl. 1), Michi Dickert (Wrl. 3), Lukas Windischberger (Wrl. 7), sowie dem Doppel Christoph Krenn mit Christian Austaller. Auf der Ersatzbank drückten Martina Meißl, Thomas Wagner und Stephan Schmutzer die Daumen. Die Dänen hatten mit den Nummern eins und zwei der Einzelweltrangliste Jesper Ratzer und Kasper Jønsson, sowie dem Top-10-Doppel Marcus August Christiansen und Morten Jaksland starke Herren im Aufgebot, ihre Dame Line Irby Nørregaard ist in der Weltrangliste zwar nur die Nummer 26, zeigte aber ebenso eine starke Leistung.

Dänemark hatte im Halbfinale Weltmeister Schweden mit 42 Punkten Unterschied ausgeschaltet, die Österreicher hielten das Finale hingegen bis zuletzt offen. Vor der letzten Disziplin Tennis war das RFA-Team mit zwei Punkten zurückgelegen, letztlich setzten sich die Dänen mit zehn Punkten Vorsprung durch. “Wir haben alles versucht. Leider hat es knapp nicht gereicht”, war die erste Reaktion der Weltranglistenersten Seehofer. “Sie waren heute einfach stärker, das muss man anerkennen”, so die heimische Nummer eins Michi Dickert, der das Ziel für die Team-WM 2016 ausgibt: “Was gäbe es schöneres, als den Titel in Dänemark zu holen!?” Ex-Weltmeister Christoph Krenn, der für Österreich im Doppel dabei war, meinte: “Es hat mich gefreut, mit den besten Spielern Österreichs im Team zu spielen. Wir haben im Tennis nicht unsere beste Leistung gebracht. Leider hat der Favorit gewonnen.”

Österreichs Nachwuchs holte Gold

Österreichs U21-Team mit Bettina Bugl, Jonas Grafeneder, Kris Krawcewicz, Emanuel Schöpf und Stefan Urban bestritt am Abend das Endspiel gegen Großbritannien. Die Aufstellung aus Bugl, Schöpf und Krawcewicz blieb im Endspiel gegen Hannah Boden, Alistair Prades und Leon Griffiths mit insgesamt 13 Punkten Vorsprung siegreich und holte die erste Goldmedaille für die Racketlon Federation Austria bei der EM 2015.


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