Halbfinal-Krimi gegen Vize-Meister Flachgau

Jubelten zurecht über die Bronzemedaille: Der JC Wimpassing. - Foto: JCW
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JUDO. Die blutjunge Mannschaft von Cheftrainer Adi Zeltner konnte sich als Neuling souverän für das „Final 4“ der 1. Bundesliga qualifizieren.

Das im Vorfeld am meisten diskutierte Halbfinale auf Grund der absoluten Gleichwertigkeit an Stärke beider Teams, lautete Bundesligateam Wimpassing/Lassee Sparkasse gegen JU Raika Flachgau.


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Gleich zu Beginn unterlag in einem bis zum Ende offenen Kampf Bernhard Lang dem Salzburger Dominik Waldhör durch Wazaari. Den erwarteten Ausgleich holte postwendend Lukas Reiter in der Klasse bis 66 kg, vorzeitig durch Ippon, gegen Nico Hofmann. Bis 73 kg war Michael Zeltner die gesamte Kampfzeit überlegen, konnte seinen Gegner auch mit Ausheber werfen, die dafür erhoffte Wertung dafür blieb aber leider aus. So kam es zu einem Remis und es blieb beim Zwischenstand von 1:1.

Der ungarische Weltklassekämpfer Laszlo Csoknyai (-81kg), bezwang mühevoll Patrick Ganselmayer mit einem Yuko über die Zeit und stellte auf 1:2.  Ein überraschendes Yuko reichte dann dem Flachgauer Christian Pichler gegen den frischgebackenen U23-Europameister David Klammert bis 90 kg zum Sieg. Und so stand es nach einer weiteren Niederlage durch Bernhard Alber bis 100kg, sogar 1:4. Nach einem sicheren Sieg durch den Schwergewichts-Legionär Daniel Natea der Violetten, hieß es zur Pause 2:4.

In der zweiten Runde musste Bernhard Lang riskieren, verlor jedoch bis 60 kg mit Ippon. Nachdem wieder der U21 EM-Fünfte Lukas Reiter (-66 kg) den Salzburger Christoph Jodl vorzeitig besiegen konnte, stand es 3:5. Und dann kam Markus Pausch in der Klasse bis 73 kg erstmals heuer zum Einsatz und überzeugte mit einem herrlichen Ippon-Sieg durch Ausheber über Bernhard Mayr und verkürzte auf 4:5. Doch László Csoknyai stellte durch einen Sieg gegen Johann Schmid in der Klasse bis 81 kg wieder auf 4:6. Bis 90 kg stellte dann David Klammert die Rangordnung wieder her und besiegte Pichler dieses Mal mit einem schnellen Beinfegewurf zum Stand von 5:6. Die Hoffnung auf den möglichen Halbfinal-Sieg wurden dann durch den holländischen Weltklassekämpfer Michael Korrel (-100 kg) gegen den tapfer kämpfenden Florian Wallner zunichte gemacht. Korrell holte den siebenten Punkt für Flachgau. Der letzte gewonnene Punkt durch Daniel Natea reichte nicht mehr und so kam es zum unglücklichen Endstand von 6:7 aus der Sicht der jungen Niederösterreicher.

Somit gewann der JC Wimpassing die Bronzemedaille und jede Menge Respekt innerhalb der Konkurrenz. „Die Burschen haben alles gegeben, da braucht sich absolut niemand Vorwürfe zu machen. Sie haben gezeigt, dass man sie in Zukunft auf der Rechnung haben muss“ lobt Trainer Adi Zeltner seine Truppe. Das Saisonziel des Trainers für  das kommende Jahr ist klar: „Wir wollen ins Finale und dort nach den Sternen greifen“


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