Michi Polleres in Form: Silber gleich zum Auftakt

Starke Leistung von Michaela Polleres in Italien. - Foto: JCW
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JUDO. Beim internationalen Turnier in Lignano konnten die Damen des JC Wimpassing einmal mehr ihr Können unter Beweis stellen.

Die Alpe Adria Trophy zählt mit 600 Teilnehmern aus fünf Nationen als erster internationaler Gradmesser für die neuen Altersklassen. Für die weiblichen österreichischen Jugend- und Juniorenkämpferinnen zählt dieses Ergebnis auch für die EM-Qualifikation 2016. Cheftrainer Adi Zeltner kommt dieses Turnier, eine Woche vor den Österreichischen Meisterschaften U18 und U23, gerade recht und er nimmt mit vier seiner  Wimpassinger Judo-Damen daran teil.


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Paradekämpferin Michi Polleres startet wie gewohnt souverän in der Klasse U21 bis 70kg. Nach zwei Vorrundensiegen landet sie im Halbfinale einen wuchtigen Ippon für Aushebetechnik und qualifiziert sich so für das Finale. Im Kampf um Gold, gegen Dauer-Rivalin Brolih aus Slowenien, gab es dieses Mal eine knappe Niederlage durch Bestrafung. Nach einem ausgeglichenen Kampf über die volle Zeit musste sich Michi geschlagen geben, konnte sich aber dennoch über Silber freuen.

Marlene Hunger und Daniela Polleres, beide Erstjahrgänge in der U18, konnten in der Klasse bis 70kg gehörig stark mitmischen. Mit jeweils fünf bis sechs Kämpfen erreichten gleich beide überraschend sicher und verdient den Einzug zu ihrem Bronze-Kampf. Dort mussten sie sich dieses Mal doch noch der überlegenen Physis ihrer älteren Kontrahentinnen geschlagen geben und landeten beide auf dem sehr guten fünften Platz.

Lisa Grabner fehlt noch Routine

Pech hatte die noch U16-Kämpferin Lisa Grabner, die bei ihrem ersten Antreten in ihrer neuen Gewichtsklasse bis 48kg wirklich ihr Bestes gab. Nach einem raschen Sieg durch Würgegriff folgte eine genauso überraschende Disqualifikation in der zweiten Runde für unerlaubten Griff unterhalb des Gürtels. Nochmals Lehrgeld musste sie in der darauf folgenden Hoffnungsrunde zahlen. Auch hier sahen die Italienischen Kampfrichter bei einem Wurf von Lisa ein verbotenes Abrollen mit dem Kopf und disqualifizierten sie erneut. „Darauf wird Lisa in Zukunft mehr achten müssen und dann wird das hoffentlich nicht mehr passieren“, resümiert Trainer Zeltner.


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