Durchwachsene Leistung beim Ranglistenturnier

Kamen ins Mixed-Finale: Dominik Stipsits und Bianca Schiester. - Foto: Badminton Mödling
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BADMINTON. Beim A-Ranglistenturnier in Wien war Badminton Mödling mit sechs SpielerInnen am Start. Dabei gab es drei Medaillen.

Katrin Neudolt trat im Einzel und im Doppel mit Bianca Schiester an. Im Einzel wurden die Niederösterreicherin nach einer knappen Niederlage im Finale Zweite, im Doppel schied Neudolt/Schiester schon in der Vorrunde aus. „Mit der Leistung im Doppel bin ich generell nicht zufrieden. Mit fehlte die Ballsicherheit und Ruhe in beiden Matches vor allem in hektischen Situationen“, so Neudolt. Im ersten Match des Doppels gegen Mathis/Kodric hatte es das Mödlinger Duo in der Hand,  einen dritten Satz holen zu können. Die Chancen wurden jedoch vergeben. „Im zweiten Match gegen Demmelmayer/Ertl hatten wir zu Beginn einen Fehlstart und waren inaktiv, dies konnten wir im zweiten Satz vermeiden und hatten mehrmals eine klare Führung, auch ein Satzball wurde vergeben“, so Neudolt.


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Im Dameneinzel hatte Neudolt bis zum Finale keine großen Probleme. In den ersten beiden Matches gegen Winkler und Reiter und im Halbfinale dominierte sie das Spiel klar: „Dies waren optimale Spiele, um in das Turnier zu kommen. Einen Satz musste ich an Ertl abgeben, sie war in diesem Satz deutlich besser. Im dritten konnte ich mich wieder steigern. Im Halbfinale gegen Schuster hatte ich meine Gegnerin gut im Griff.“ Das Finale begann die Mödlingerin mit Ungeduld, musste leider den ersten Satz abgeben, dafür spielte sie im zweiten Satz locker und konzentrierter, was ihr im dritten Satz in der zweiten Hälfte fehlte. „Da ging mir ein wenig die Kraft aus. Alles in allem bin ich ganz zufrieden mit der Leistung im Finale“ so Neudolt.

Bianca Schister „gab“ sich alle drei Bewerbe

In allen drei Bewerben an (Doppel mit Katrin Neudolt, Mixed mit Dominik Stipsits) trat Bianca Schiester an. Im Mixed drang sie bis ins Finale vor. „Dort mussten wir uns leider mit durchwachsener Leistung und fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen geschlagen geben“, ärgert sich die Mödlingerin gewaltig. Im Einzel  ist sie etwas unglücklich und trotz eines Sieges gegen die spätere Drittplatzierte bereits in der Gruppenphase ausgeschieden.  Im Damendoppel haben wir leider den Einzug ins Halbfinale mit teils schlechter Leistung verpasst. Da war leider viel mehr drin.

Benjamin Schlemmer trat lediglich im Doppel mit Partner Ralph Bittenauer (ASV Pressbaum) an und holte sich nach knapper Niederlage im Halbfinale den dritten Platz. „Bis ins Halbfinale hatten wir keine Probleme, wir harmonierten gut und konnten unser Spiel durchziehen.“
„Im Halbfinale spielten wir auch sehr gut nur leider konnten wir unsere Chance im dritten Satz nicht nützen und verloren knapp. Ich bin zufrieden, aber im Halbfinale hätte ich noch mehr geben können und das ärgert mich“, übte Schlemmer Selbstkritik.

Jakob Wraber trat im Herreneinzel an und sorgte mit dem tollen 9. Platz für eine kleine Überraschung.
Beim 2. A-Turnier der Saison war zuerst unklar, ob Jakob Wraber überhaupt startberechtigt ist, „da ich als Nummer 34 der Nennliste hoffen musste, dass noch zwei Spieler absagen. Dann erzielte ich das beste Ergebnis meines Lebens bei einem Ranglistenturnier“,  freut sich Wraber über seine Top-Leistung.

In der ersten Partie gegen den späteren Sieger Leon Seiwald gab es naturgemäß nichts zu holen. Danach feierte er zwei umkämpfte Siege im dritten Satz.  „Speziell mit meiner Leistung gegen Peter Wetz bin ich sehr zufrieden. Im dritten Satz war ich bereits 3:11 hinten und konnte das Match noch für mich entscheiden“, so Wraber. Mit einem soliden Sieg gegen Simon Rebhandl sicherte er sich den neunten Platz.

Lukas Stöberl trat ebenfalls nur im Herreneinzel an, schied jedoch schon in der Gruppe aus. „Leider erwischte ich diesmal eine sehr ausgeglichene Gruppe und musste mich schon frühzeitig aus dem Turnier verabschieden. In allen drei Spielen konnte ich zwar gut mithalten, war aber aufgrund einer Verkühlung nicht in der Lage, bis an meine Grenzen zu gehen“, kennt Stöberl die Ursache seiner Leistung.


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