Goldmedaille blieb am Schwebebalken hängen Themen:Kunstturnen Xenia Samstag (Bild) verwies Selina Kickinger (SU Böheimkirchen) auf Platz zwei. - Foto: ÖFT Von: Heinz Harauer 13. Juni 2016 KUNSTTURNEN. Vorbildlich organisierte die Sportunion St. Pölten die Österreichischen Jugendmeisterschaften. Am Wochenende wurde die Österreichische Meisterschaft im Kunstturnen für Schüler und Jugendliche, mit Teilnehmern aus allen Bundesländern, im St. Pöltener Sport.Zentrum.Niederösterreich ausgetragen. Eines sei vorweg gesagt: Die SPORTUNION St. Pölten hat für eine hervorragende Organisation „Gold“ verdient. Martina Weinberger, für das Kunstturnen in St. Pölten verantwortlich und SPORTUNION Präsident Karl Preiss haben allseits gelobte Arbeit geleistet. Die Österreichischen Jugendmeisterschaften versammelten 176 Toptalente aus 45 Vereinen und Trainingszentren aller neun Bundesländer. Werbung Während das westlichste Bundesland im Kunstturnen sieggewohnt ist, sah es ganz im Osten bislang anders aus. Doch erstmals in der Geschichte ging nun eine Goldmedaille einer Österreichischen Kunstturn-Meisterschaft in das Burgenland: Supertalent Charlize Mörz von der ASKÖ Mattersburg gewann in der U12-Klasse der jüngsten Mädchen. Obwohl sich die Medaillen auf sieben Bundesländer streuten, sicherte Vorarlberg seine Position als traditionell dominantes Turn-Nachwuchs-Bundesland Österreichs ab: Das Ländle eroberte die Hälfte der zwölf Siege und über ein Drittel aller Podiumsplatzierungen. In je drei Altersklassen ging es bei Mädchen und Burschen um Einzel- wie Teamtitel. Die Spitzenbewerbe gewannen die Wienerin Xenia Samstag (U16) und der Innsbrucker Daniel Zander (U17). NÖ stellt zweitstärkstes Starterfeld Aus niederösterreichischer Sicht erfreulich: NÖ (29) stellte hinter Vorarlberg (37) das zweitstärkste Teilnehmerfeld und konnte in der Teamwertung bei den Mädchen (U12) als Sieger hervorgehen. – In weiteren fünf Altersklassen war die „Turnhochburg“ Vorarlberg mit vier Siegen und Tirol mit einem Sieg erfolgreich. NÖ konnte sich neben 1 x Gold, mit 2 x Bronze in der Teamwertung behaupten. In der Einzelwertung glänzten Aktive mit Gold aus Vorarlberg und Tirol ( je 2 x) sowie Burgenland und Wien (je 1 x). Die beste Turnerin aus der Region St. Pölten, Selina Kickinger (14) von der UNION Böheimkirchen, führte nach zwei Geräten und musste sich leider nach zwei Stürzen vom Schwebebalken von Xenia Samstag (MTV Hernals) geschlagen geben. Kickinger ist auf dem besten Weg nach oben und gilt derzeit als die beste Turnerin der SPORTUNION Österreich. Die beiden St. Pöltner UNION-Turnerinnen Hannah Grasl und Marie Wolf erzielten die Plätze 15 und 18. Marcel Miedler (10) holte sich als jüngster Teilnehmer in der Klasse U13, unter 53 Startern Rang elf. Die Zuschauerbeteiligung der St. Pöltner Turnfans bei der äußerst gut besuchten Veranstaltung hielt sich in Grenzen. Auf der Tribüne u.a. gesehen, die ehemaligen St. Pöltner Stadtmeister Herbert Wimmer (1965/66), Nora Höberth (1966) und Gerhard Beitl (1976), der zurzeit dem NÖ Fachverband für Turnen als Präsident vorsteht. Werbung Alina Schmoll ist neue Österreichische MeisterinStarke Vorstellung der KunstturnerinnenNÖ-Turntalente zeigten in Gänserndorf ihr KönnenSportunion-LM Kunstturnen in KinderstufenSelina Kickinger in Marburg siegreichKunstturnmeisterschaften in St. PöltenTurnnachwuchs ermittelt MeisterTurnverein-Gütesiegel: St. Pölten holte aufSelina Kickinger zählt zu den FavoritinnenSt. Pöltner Kunstturner im BundeskaderTurntalente gelang ein toller SaisonabschlussMarlies Männersdorfer bei der Turn-WM