ÖSB-Team holte Silber im KK-Liegendbewerb

Das ÖSB-Männerteam mit Stefan Raser, Thomas Mathis und Alexander Schmirl. - (Foto: Margit Melmer, ÖSB)
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SPORTSCHÜTZEN. Bei der Europameisterschaft in Maribor holte sich das ÖSV-Männerteam mit Thomas Mathis, Stefan Raser und  Alexander Schmirl   im KK-Schützenbewerb die Silbermedaille.

Mit einem großartigen Ergebnis beendeten die österreichischen Männer den ersten EM-Wettkampftag in Maribor (SLO). Das ÖSB-Team mit Vorarlberger Thomas Mathis (626,1 Ringe) und den beiden Olympia-Quotenplatzträgern Stefan Raser (625,6 Ringe) aus Oberösterreich und Alexander Schmirl (621,7 Ringe) aus Niederösterreich, erzielte in der KK-Liegend-Teamwertung mit insgesamt 1873,4 Ringen und neuem österreichischem Rekord den hervorragenden zweiten Platz.

Damit gewannen sie Silber hinter der Mannschaft aus Russland, deren stärkster Mann, Sergey Kamenskiy, in dieser Konkurrenz mit unglaublichen 633,0 Ringen seinen eigenen Weltrekord verbesserte. Dennoch holte das russische Team den EM-Titel mit nur 0,7 Ringen Vorsprung vor der geschlossen starken Leistung der Österreicher. Bronze ging an die Norweger.

Mit diesem Ergebnis können Mathis, Raser und Schmirl selbstbewusst in die EM-Qualifikation (Einzelwertung) in dieser Disziplin gehen. Auch in Hinblick auf Olympia ein starkes Lebenszeichen der Österreicher, die heute seit 2009 die erste EM-Medaille in einem Männerteambewerb in einer olympischen Disziplin holen konnten.

Zwei Österreicher im KK-Liegendfinale

Erneut mannschaftlich stark präsentierten sich die Österreicher im EM-Liegendbewerb (Einzelwertung) mit dem Kleinkalibergewehr. Mit Stefan Raser und Alexander Schmirl konnten sich gleich zwei der drei ÖSB-Athleten für das EM-Finale qualifizieren. Dieses beendete Raser als guter Sechster, Schmirl wurde Siebter.

Stefan Raser beendete die Qualifikation mit insgesamt 626,3 Ringen als Dritter. Dabei schoss der Oberösterreicher besonders in der ersten und den letzten beiden Serien (jeweils 105,2 Ringe) ausgezeichnet. Der Rabensteiner Alexander Schmirl schien bis zuletzt in den Top-Drei auf und beendete den Grunddurchgang schließlich mit 625,7 Ringen als Fünfter. Thomas Mathis, der dritte Österreicher in dieser Qualifikation, konnte das großartige Ergebnis aus dem gestrigen Teambewerb nicht wiederholen. Gute 623,1 Ringe reichten für die Finalqualifikation nicht aus, so belegte der Vorarlberger Liegenspezialist den 16. Platz von 65 Startern.

Im Finale konnten die beiden Olympia-Quotenplatzträger Raser und Schmirl ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen. Dennoch dürfen sie sich über die Finalplatzierungen und die Ränge sechs und sieben in dieser hochkarätigen Konkurrenz freuen. Weltrekordhalter und klarer Favorit, Sergey Kamenskiy (RUS), führte bis zur Hälfte des Finales, musste sich aber letztendlich seinem Landsmann Sergei Kovalenko geschlagen geben, der sich die Goldmedaille sicherte. Bronze ging an Vitali Bubnovich aus Bulgarien.

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