Drei Österreicher bei Speedskating-WM dabei

WM-Teilnehmer Christian Kromoser (li.), Thomas Petutschnigg und Johannes Hahnekamp. - Foto: ÖRSV
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SPEEDSKATING. Das  Rot-weiß-rote Trio Christian Kromoser, Thomas Petutschnigg und Johannes Hahnekamp nehmen an der WM in Kaohsiung (Taiwan) teil.

Bereits seit Dienstag trainiert das ÖRSV Kader in Kaohsiung auf dem neuen Bahnkurs. Für insgesamt sechs Mio. US-Dollar wurde eine neue Halle samt Straßenkurs errichtet. Optimale Bedingungen für eine Speedskating-WM. Bei Temperaturen um die 28 – 30 Grad und sehr hoher Luftfeuchtigkeit haben sich die Athleten schon etwas akklimatisiert.  Gemeinsam mit Niederlande und  Belgien trainieren die drei Österreicher zweimal  am Tag. Am Freitag findet das letzte Bahntraining vor der WM statt. Die Eröffnung beginnt am Samstag um 18.00 Uhr.


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Der Tiroler Thomas Petutschnigg (SC Lattella Wörgl) ist in seinem letzten Jahr als Junior sicher der aussichtsreichste Kandidat auf einen Spitzenplatz, hatte er Vorjahr mit einem sechsten Platz bei den Weltmeisterschaften aufhorchen lassen. Thomas hat sich sehr gewissenhaft auf diese letzte Chance bei den Junioren vorbereitet und sieht seine besten Chancen in den Sprintbewerben: „In den kurzen Bewerben habe ich sicherlich meine Vorteile, aber um den Spitzenplatz aus dem Vorjahr wiederholen zu können, braucht es neben einer super Tagesform auch den optimalen Rennverlauf, vor allem bei den Sprintbewerben, die im direkten Duell entschieden werden. Aber ich will mir auch die Chance in den Langdistanzrennen offen halten und hier vor allem am Ende der Weltmeisterschaft in einer Sprintentscheidung meine Chance nützen“, so der ehrgeizige Tiroler.

Langstreckenspezialist kommt aus Neuhofen/Ybbs

Mit Johannes Hahnekamp (UES Eisenstadt) und Christian Kromoser (BL Austria Wieselburg) sind zwei Athleten mit an Bord, die beide in der Aktivenklasse starten, aber von ihrer Konstitution grundverschieden sind. Johannes Hahnekamp ist der Sprinter und beweist das auch mit einem rekordverdächtigen Oberschenkelumfang. Christian Kromoser aus Neuhofen/Ybbs hingegen ist eher der Langstreckenspezialist und wird versuchen, an seine zuletzt gezeigte Topform anzuschließen. Die Voraussetzung schaffte er mit einem Trainingslager in Geisingen (GER). Im nächsten Jahr absolviert der Niederösterreicher seinen Grundwehrdienst, um dann als Heeresportler wesentlich mehr aus sich herausholen zu können.


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