Team-EM in Tel-Aviv mit Österreich als Aufsteiger

Ivona Dadic (Sportunion St. Pölten) ist bei der Team-WM in Tel Aviv am Start. - Foto: Projekt Rio
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LEICHTATHLETIK. Lukas Weißhaidinger und Ivona Dadic sind Österreichs Aushängeschilder bei der Team-EM in Tel Aviv.

Insgesamt 40 ÖLV-Athleten treten ab Donnerstag die Reise nach Tel Aviv/ISR zur Leichtathletik-Team Europameisterschaft an. Nach dem Aufstieg als nachträglicher Sieger vor zwei Jahren, wo die Team-EM im Rahmen der European Games in Baku ausgetragen wurde, geht es für das ÖLV-Team diesmal um den gesicherteten Klassenerhalt. Die Leichtathletikteam-Europameisterschaft ist in vier Klassen unterteilt. In der Super League findet man die stärksten Nationen, wie Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien oder Großbritannien. Darunter gibt es die First, Second und Third League. Die direkten Gegner in der zweiten Liga für Österreich sind Island, Israel, Kroatien, Lettland, Litauen, Moldawien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Ungarn und Zypern. Die besten drei Teams steigen in die 1. Liga auf, die letzten drei Team fallen zurück in die 3. Liga.

Österreichs Aushängeschilder Dadic und Weißhaidinger

Prominent angeführt wird das ÖLV-Team vom Olympiasechsten im Diskuswurf, Lukas Weißhaidinger, und Team-EM 2017 Silbermedaillengewinnerin der Hallen-EM, Ivona Dadic. Für Beide, die auch die aktuellen Leichtathleten des Jahres sind, gibt es jedoch alles andere als einfache Aufgaben. Im Diskuswurf ist mit dem Litauer Andrius Gudzius der Zweite der Weltjahresbestenliste (68,31m) am Start. Dazu kommen der Zypriote Apostolos Parellis und Ungar Zoltan Kovago die heuer Beide auch schon Weiten über 63m gezeigt haben. Ivona Dadic möchte im Weitsprung ihre Freiluft Saisonbestleistung von 6,10m natürlich etwas in Richtung ihrer Bestleistung steigern. Was dies im Vergleich zu den Spezialistinnen wert sein kann, wird sich zeigen. Im Speerwurf ist zum Beispiel die kroatische Olympiasiegerin Sara Kolak am Start, für Ungarn die aktuelle Bronzemedaillengewinnerin im Kugelstoßen Anita Marton und Balazs Baji als Vize-Europameister über 110m Hürden.

Für ÖLV-Sportdirektor und Trainer von Lukas Weißhaidinger, Gregor Högler, ist dieser Wettkampf vor allem eine wichtige Zusammenkunft und schöner Schulterschluss zwischen jüngeren und jungebliebenen Leistungsathleten, die sich sonst während der Saison nicht so oft sehen. Es geht vor allem um einen guten Teamzusammenhalt und darum, nicht bis zum letzten Bewerb um den Klassenerhalt kämpfen zu müssen. „Wichtig wird sein, dass jeder individuell seine gute Leistung bestätigen kann. Falls notwendig, sollten wir auch mit den zuletzt starken Staffeln wichtige Punkte holen können“ zeigt sich Högler optimistisch.

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