Zum WM-Titel fehlt Neudolt das Quäntchen Glück

Katrin Neudolt mit Weltmeisterin Yan-Ru Shen (Chinese Taipei). - Foto: ÖBV
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BADMINTON. Katrin Neudolt holte sich bei der Gehörlosen WM   in Sofia sensationell die Silbermedaille. Die Mödlingerin musste sich im Finale Yan-Ru Shen (Chinese Taipei)   geschlagen geben.

Es war eine tolle Vorstellung, die Katrin Neudolt (AS Logistik Mödling) bei der Gehörlosen-Weltmeisterschaft in Sofia (BUL) während des gesamten Turniers dem Publikum zeigte.  Im Semifinale schlug die Mödlingerin die Nummer eins des Turniers, Jung-Yu Fan aus Chinese Taipei mit 23:21 und 21:14. Die Sensation war perfekt, die Österreicherin stand im WM-Finale.

Auch dort zeigte sich die Mödlingerin von ihrer besten Seite. Die Favoritin Yan-Ru Shen (Chinese Taipei) wurde von Neudolt voll gefordert. Sie lag bis zur Hälfte der beiden Sätze immer leicht in Führung, doch am Ende hatte die Taiwanesin das bessere Ende für sich und mit   21:18 und 21:19.   Am Ende muss man Shen zum verdienten WM Titel gratulieren. Sie war genau die paar Punkte besser, die am Ende gefehlt haben.

Neudolt sehr knapp am Titel dran

Coach Graßmück fasste zusammen: »Schade, schade, es war sehr knapp. Aber am Ende muss Shen zum verdienten WM Titel gratulieret werden. Sie war genau die paar Punkte besser, die am Ende gefehlt haben. Auch wenn natürlich Enttäuschung vorhanden ist, wenn man so knapp am Titel dran ist, muss man mit der Silbermedaille doch sehr zufrieden sein, da bereits die Viertelfinalbegegnung sehr umkämpft war und im Halbfinale die Nummer 1 der Welt geschlagen wurde.
»Natürlich ist noch Enttäuschung vorhanden, speziell wenn man so knapp dran ist, aber alles in allem wird sicher bald die Freude über das Erreichte überwiegen«, gab Katrin Neudolt in knappen Worten ihren Gefühlszustand preis.

Ähnlich sieht es auch Coach Daniel Graßmück: Auch wenn natürlich Enttäuschung vorhanden ist, wenn man so knapp am Titel dran ist, muss man mit der Silbermedaille doch sehr zufrieden sein, da bereits die Viertelfinalbegegnung sehr umkämpft war und im Halbfinale die Nummer 1 der Welt geschlagen wurde.“

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