UHK: Zum Play-Off-Auftakt ein Kantersieg in Leoben

Aron Tomann (UHK Krems) freut sich riesig über den klaren Erfolg in Leoben. - Foto: UHK
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HANDBALL. Perfekter Play-Off-Auftakt für UHK Krems in Leoben. Gegen die Steirer gab es einen klaren 32:25-Erfolg.

Union Leoben – Moser Medical UHK Krems 25:32 (11:14). – UHK:   Shajbal, Deifl; Walzer, Hasecic, Schopf, Visy, Vizvary, Feichtinger, Pfaffinger, Surac, Tomann, Mitkov, Neuhold, Simek. – Beste Werfer: Illmayer, Kuhn, Petreikis (je 5); Schopf (11), Neuhold (5). – Die Kremser erwischten dank einer ausgezeichneten Abwehrleistung, mit einem überragenden Michal Shejbal im Tor, den besseren Start und lagen nach elf Minuten bereits mit 8:3 voran. Dann allerdings verletzte sich Dome Surac. Er musste in dieser Phase etwa zehn Minuten aussetzen, um behandelt zu werden. Leoben nutzte diese Schwächung und kam auf 8:9 heran. Dabei bereitete Florian Illmayer, der junge Leobener Rückraumspieler, den Kremser kurzfristig einige Probleme. Dann aber war die kurze Kremser Schwächeperiode beendet und die Abwehr wieder stabilisiert. Zur Halbzeit lagen Shejbal und Co allerdings „nur“ mit 14:11 Toren voran, die Führung hätte auf Grund der Überlegenheit eigentlich höher ausfallen müssen.


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Nach dem Seitenwechsel waren es weiter die Kremser, die den Ton angaben. Leoben deckte jetzt nicht nur Vlatko Mitkov hautnah, sondern kurzfristig auch Sebastian Feichtinger. Dies verschaffte den verbleibenden Kremser Angreifern viel Raum, welcher besonders vom pfeilschnellen Tobias Schopf eiskalt ausgenutzt wurde. Die Eachauer setzten sich bis Minute 38 bereits mit 22:14 ab. Mitentscheidend war auch die tolle Form von Michal Shejbal, der seinen Kasten weiterhin gut verteidigte. Diesen Vorsprung konnte Leoben trotz zweier Timeout-Karten infolge nicht mehr wettmachen. In Minute 50 sorgte Goalgetter Schopf  für die uneinholbare 29:20 Führung.

Trainer Ivo Belas, der den Youngsters Marko Simek und Aron Tomann (drei Tore) am gestrigen Abend auf Grund ihrer Leistungen viele Spielanteile anvertraute, setzte in den letzten zehn Minuten auch auf Flügelflitzer Jürgen Pfaffinger und Kreis Kenan Hasecic. Im Tor schloss Florian Deifl nahtlos an die Leistungen von Shejbal an. Für die letzten beiden Tore sorgten dann auch die jungen Jürgen Pfaffinger und Aron Tomann. Für Kenan Hasecic war das Spiel leider um drei Sekunden zu kurz, sonst hätte er für seinen Tore-Einstand in der HLA gesorgt. Die Schlusssirene stoppte leider seinen Wurf.

Eberhard Mayer


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