Beate Schrott in Luzern zweimal am Start

Pech für Beate Schrott beim Meeting in Luzern. - Foto: ÖOC
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LEICHTATHLETIK. Österreichs Hürdenspezialistin Beate Schrott konnte beim Meeting in Luzern ihre aufsteigende Form nicht ausspielen. Eine Gegnerin kam ihr in die Quere.

Im ersten Lauf von Kimberly Dunca behindert, sieben Minuten später im zweiten Heat in 13,26 Sekunden auf Platz sieben: Beate Schrott (Sportunion St. Pölten) konnte beim Meeting in Luzern ihre aufsteigende Form nicht unter Beweis stellen. „Heute wäre viel mehr möglich gewesen“, trauerte die 27-jährige Niederösterreicherin der vergebenen Chance nach.

Die Voraussetzungen waren denkbar gut: Die schnelle Bahn von Luzern, ein Weltklassestarterfeld über 100 m Hürden, leichter Rückenwind und ansteigende Form. Doch es wurde nichts mit der erhofften Saisonbestleistung. Beate Schrott wurde in ihrem 100-m-Hürden-Heat von der US-Amerikanerin behindert, musste ausweichen und lief als Sechste in 13,68 Sekunden ins Ziel. Laufsiegerin: Weltmeisterin Brianna Rollins in 12,66 Sekunden.

Schrott bekam vom Veranstalter prompt eine zweite Chance, durfte auch im zweiten Lauf ran. „Sieben Minuten später nochmals zu laufen, ist natürlich nicht optimal. Aber ich wollte es versuchen. Die 13,26 Sekunden sind unter diesen Umständen – glaube ich – o.k. Aber natürlich habe ich mir für heute mehr erwartet.“ Den zweiten Lauf gewann Queen Harrison in 12,62 Sekunden vor der Jahresweltbesten Sharika Nelvis (beide USA/12,72). Beate Schrott kam als Siebente in 13,26 Sekunden in die Wertung. „Schade! Coach Rana Reider hätte mir unter normalen Umständen eine Zeit nahe meines Rekords zugetraut (Anm.: 12,82 Sekunden – aufgestellt im Jahre 2012 in Luzern).“

 

 

 

 

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