Brisantes NÖ-Derby in der Weinviertelarena Themen:Handball Hollabrunns Spieler bedanken sich bei den treuen Fans. - Foto: zVg Von: Michael 12. Februar 2016 HANDBALL. Die St. Pöltner Falken haben einen schweren Gang: Sie spielen in der Weinviertelarena gegen Gastgeber Hollabrunn. Mit großen Selbstvertrauen geht der UHC Hollabrunn am Samstag in der Weinviertelarena in dieses Spitzenspiel der zweiten Play-Off-Runde gegen den Tabellenführer. Das letzte Duell der beiden Teams fand erst vor drei Wochen in derselben Halle statt und endete nach rassigen sechzig Spielminuten mit einem 22:20-Erfolg der Gastgeber. Werbung Ähnlich wie im Grunddurchgang ist auch diesmal ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten, in dem voraussichtlich erneut die Abwehrreihen inklusive Torleute brillieren werden. Bei den Weinviertlern muss man auf die Dienste von Routinier Milan Ivanovic verzichten, der für seine rote Karte im Cupspiel gegen Krems eine Sperre von zwei Spielen ausfasste. Im heimischen Lager kann Trainer Dusko Grbic – bis auf Milan Ivanovic – auf den kompletten Kader zurückgreifen und hat nach der Rückkehr von Oliver Graninger, Clemens Spenling und Kapitän Andreas Czech wieder mehr personelle Alternativen als im Cupspiel gegen Krems. Der Leader aus der Landeshauptstadt verfügt mit Schlussmann Wolfgang Filzwieser über einen HLA-erfahrenen Keeper, der mit seinen starken Paraden maßgeblich für den Gewinn des Grunddurchgangs verantwortlich war. Die Rückraumachse Nagy-Schildhammer-Markovic, sowie Rechtsaußen Gunnar Prokop bilden ein starkes Grundgerüst des Tabellenführers. In der letzten Begegnung mit Hollabrunn spielten die Falken zwar eine solide erste Halbzeit und konnten uns mit fünf Toren absetzen. Danach kam es zu einem kolossalen Rückfall, der zur verdienten Niederlage führte. „Dieses Mal müssen wir über das gesamte Spiel eine konzentrierte Leistung abrufen und unsere Chancen besser nutzen. Ich glaube wir sind gut ins Playoff gestartet und können diesen Aufschwung mit nach Hollabrunn nehmen um einen weiteren Schritt zu machen,“ ist Nico Weilguny von den Falken überzeugt. UHC-Manager Gerhard Gedinger erwartet sich ein brisanten NÖ-Derby: “ Wir freuen uns auf das Spiel, weil es ähnlich wie im Cup gegen Krems bzw. davor auch gegen die St. Pöltner eine Partie zweier leidenschaftlich kämpfender Mannschaften ist, wobei meistens Kleinigkeiten ausschlaggebend sind. Wir kennen die Stärken und Schwächen unseres Gegners und werden uns daher bestmöglich auf diese Partie vorbereiten.“ Kaderveränderungen bei den Weinviertlern Beim UHC Erste Bank Hollabrunn hat man mit Ablauf des Grunddurchgangs die Option auf Rückraumspieler Uros Krasovec nicht gezogen und somit die Zusammenarbeit beendet. Bedingt durch den Umstand, dass Clemens Spenling im Laufe des Herbstes wieder zur Mannschaft gestoßen ist, bzw. dass sich die Talente Tobias Auss und Lukas Hutecek sehr gut entwickelt haben, sollen diese Akteure mit dieser Entscheidung mehr Spielanteile im Play Off erhalten. Werbung Falken „verschenkten“ einen möglichen HeimsiegKremser Handballer spielten in Linz groß aufHypo NÖ besiegte spanisches TeamHard zum Auftakt harter Prüfstein für die KremserStadtchef Stadler empfing Union HandballerinnenUHK Krems scheiterte nach großartiger LeistungHandball-Hypo peilt den nächsten Titel anStockeraus Damen-Team erstmals ÖHB-Cup-SiegerUnion-Handballerinnen stehen im Cup-FinaleUHK voll auf Kurs in die oberste TabellenregionUHK Krems verpasste Einzug ins ViertlfinalePetar Angelov sicherte Kremser Auswärtssieg