Tischtennis-Asse stehen fix im WM-Achtelfinale

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TISCHTENNIS. Österreichs Herren zeigten gegen Taiwan eine Topleistung und sicherten sich aus eigener Kraft das Achtelfinalticket.

Strahlender Held des Abends war Europameister Stefan Fegerl mit zwei Siegen, den dritten Punkt steuerte der erstmals eingesetzte Chen Weixing bei. Zunächst geriet Österreich ins Hintertreffen. Robert Gardos musste sich zum Auftakt der Nummer eins Taiwans, Chen Chien-An, knapp in fünf Sätzen geschlagen geben, ehe der erste große Auftritt Fegerls folgte. Gegen Chiang Hung-Chieh agierte er vom ersten Ballwechsel an in Hochform, beim Viersatzerfolg war mit Ausnahme von Durchgang drei immer Chef an der Platte.


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Für die wichtige Führung sorgte im Anschluss Defensiv-Ass Chen Weixing, der erstmals den Vorzug gegenüber Werner Schlager bekam. Nach sicherem Gewinn der ersten beiden Sätze kam der 45-jährige aber ins Straucheln und musste den Ausgleich zulassen. Im fünften Satz lag Chen zunächst 7:4 voran, nach einem Time-Out konnte der Taiwanese aber herankommen und fand bei 10:8 sogar die ersten beiden Möglichkeiten zum Gewinn vor. Der Österreicher konnte jedoch beiden Matchbälle abwehren und nutzen selbst seine zweite Chance (13:11) zum wichtigen zweiten Punkt.

Waldviertler Stefan Fegerl großartig

Beim Zwischenstand von 2:1 kam es zwischen Fegerl und Chen Chien-An zum Duell der beiden derzeitigen Topspieler. Nach einem 11:8-Start Fegerl konterte der Taiwanese mit 11:6, im weiteren Verlauf gewann der Waldviertler aber immer mehr die Oberhand. Mit 11:6 ging er neuerlich in Führung, mit 11:9 fixierte er endgültig den Sieg. Der Einzug ins Achtelfinale (besten 12) ist den Herren damit nicht mehr zu nehmen, im morgigen letzten Gruppenspiel geht es gegen die großen Goldfavoriten aus China.

Stefan Fegerl zeigte sich nach der Partie glücklich: „Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Ich habe bei der WM spielerisch nicht so gut begonnen, konnte mich zum Glück aber im richtigen Moment steigern. Die Niederlage gegen den Nordkoreaner hat mich lange geärgert, ich konnte das aber rechtzeitig verdrängen.“ Chen Weixing, der für die Führung sorgte: „Ich habe die ersten beiden Sätze sicher gewonnen, auf einmal hat er keine Fehler mehr gemacht und mit der Vorhand viel Druck erzeugt. Zum Glück hat es am Ende noch gereicht.“

In den Parallelspielen der Österreich-Gruppe behielten China gegen Tschechien (3:0) und Nordkorea gegen Griechenland (3:1) die Oberhand.


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