Hollabrunner bei Falken nach der Pause „im Eck“

Milan Ivanovic, der Hollbrunner Spieler des Tages in St. Pölten. - Foto: UHC
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HANDBALL. Nach anfänglichen Schwierigkeiten setzten sich die St. Pöltner Falken gegen Hollabrunn klar mit 31:24 durch.

SU Falkensteiner Katschberg-St. Pölten – UHC Erste Bank Hollabrunn 31:24 (16:14). – Die Falken: Filzwieser, Hübner; Bauer, Nagy, Rafferseder, Gasser, Schildhammer, Salfinger, Pils, Vuksa, Prokop, Wieninger, Bertl. – UHK: Dubovocek;  Granninger, Auss, Biber, Wulz, Gal, Hofmann, Ivanovic, Spenling, Czech, Schopp, Kljajic, Zupanac. – Alleine schon wegen der Tabellensituation konnten die Zuschauer in Sport-Zentrum NÖ ein brisantes Spitzenderby erwarten. Der Eggenburger Milan Ivanovic, später zum Man-of-the-Match gewählt, eröffnete mit dem 1:0 das Spiel. Doch sofort kam die Antwort der Gastgeber durch Schildhammer.


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Danach bekamen die Hausherren diese Partie zunehmend besser in den Griff und können sich bis zur 17. Spielminute einen Fünf-Tore Vorsprung herauswerfen. Mit einem Time-Out versucht Dusko Grbic seine Mannen wieder besser einzustellen, und das gelingt ihm hervorragend. Innerhalb weniger Minuten können die Gäste aus Hollabrunn auf zwei Tore verkürzen.Bei der letzten Aktion der ersten Halbzeit schwächen sich die Gäste aber selbst. Kristof Gal trifft vom Sieben-Meter Punkt Wolfi Filzwieser direkt ins Gesicht und wird mit glatt Rot vom Feld verwiesen.

Schlappe Hollabrunner nach der Pause inferior

Dementsprechend bedient kam Hollabrunn aus der Kabine. Die komplette Aufbaureihe glänzte mit einem Black Out und produzierte Fehler bzw. Fehlwürfe in Serie. Die Falken nützen die oft gravierenden Fehler und spielten in nur wenigen Minuten eine solide Führung heraus, die in einem Dreifacherfolg Gunnar Prokops um die 45. Spielminute gipfelte. Die Falken wuchsen förmlich über sich hinaus und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen.

Allerdings unterstützt von der schlechtesten Saisonleistungen der Weinviertler, gegen einen Gegner, der keineswegs übermächtig, aber dafür weit cleverer agierte. Und der nun von der Tabellenspitze lacht. Sowohl im Torhüter- als auch im Feldvergleich war man jedoch klar schlechter als die Gastgeber.

Nun folgen zwei Heimspiele gegen Graz und Klagenfurt, die es zu gewinnen gilt, will man  nicht nur das Halbfinale, sondern auch den zweiten Platz absichern. Trainer und Mannschaft sind jedenfalls, nach den letzten beiden sehr durchwachsenen Vorstellungen gegen Ferlach und St. Pölten, gefordert, das wahre Gesicht der Mannschaft wieder zu zeigen…

Zu den besten Spieler des Abends wurden Milan Ivanovic vom UHC Hollabrunn und Peter Schildhammer von den Falken gekürt.


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