NÖ-Klubs dominieren im ÖHB-Cupfinale in Wien

Korneuburgs Flügelspielerin Catharina Gruber. - Foto: Silvia
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HANDBALL. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren stehen am Sonntag in Wien niederösterreichische Klubs in ÖHB-Cupfinale.

Westwien – UHK Krems  25:29 (14:14). –  Top-Scorer: Wagesreiter (5), Posch, Machinek (je 4);  Schopf (9/5), Mitkov (7), Visy (5). – Westwien bekam gegen den UHK das Spiel zu Beginn sehr gut in den Griff und konnte sich eine 6:3 Führung erarbeiten. UHK-Trainer Ivo Belas zückte daher sehr bald seine erste Timeoutkarte und stellte seine Mannschaft neu ein. Besonders das Abwehrverhalten des großgewachsenen Wiener Innenblocks (Miljak, Wagesreiter, Posch) bereitete den UHK-Angreifern zuvor große Probleme. Aber auch in der Kremser Abwehr klappte einiges noch nicht.


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Danach funktionierte das Spiel der Kremser wesentlich besser. Günther Walzer übernahm in der Abwehr die Position des vorgezogenen Mittelmanns in der jetzt kompakteren 5:1 Abwehr. Diese Maßnahme zeigte sich daher als ganz wichtiger Faktor im Spiel. Der UHK holte infolge Tor um Tor auf und Tobias Schopf sorgte durch einen verwandelten Siebenmeter knapp vor der Pausensirene für den 14:14 Halbzeitstand.

Nach der Pause übernahm dann der UHK klar die Initiative. Sebastian Feichtinger und Vlatko Mitkov brachten den UHK nach 35 Minuten mit 16:14 voran. In Minute 40 erhöhte Tobias Schopf mittels eines Siebenmeter-Hebers auf 19:16. Sechs Minuten später war es dann Flügelpartner Norbert Visy, der mit einem Doppelpack zusätzlich auf sich aufmerksam machte. Neuer Spielstand: 23:18 für die Wachauer. Die UHK- Fans erlebten jetzt die beste Phase des Spiels. Am 29:25-Sieg der Niederösterreicher gab’s aber nichts mehr zu rütteln.

Finalgegner sind die Fivers.  Sie stehen zum fünften Mal in Folge im Endspiel. In der Auftaktpartie des ÖHB CUP FINAL4 setzte sich der Titelverteidiger gegen das Sensationsteam von HIB Handball Graz durch

Brisantes NÖ-Derby im ÖFB-Frauencupfinale

Für Jasna Kolar, der ehemaligen HYPO NÖ Handball-Ikone und nunmehrige Trainerin der Korneuburgerinnen ein besonderes emotionales Treffen: „HYPO NÖ ist zweifelsohne der Favorit in diesem Spiel, weil diese Profitruppe immer noch hervorragende Spielerinnen in ihren Reihen hat. Für meine junge Mannschaft ist dieses Match sicher der Saisonhöhepunkt“, so Kolar.

Die bisher einzige Begegnung in dieser Saison sorgte für einen Eintrag in die Handball-Geschichtsbücher. Nach 384 ungeschlagenen Meisterschafts- und Cupspielen fügten die Korneuburgerinnen den Südstädterinnen eine schmerzhafte 26:24-Niederlage zu.

Für Union Korneuburg-Kapitänin Kathrin Lauter ein Sonntag, auf den sich die ganze Mannschaft freut: “ Ich kann ein bisschen nachvollziehen, unter welchem enormen Druck die Profis von HYPO NÖ stehen, während wir bereits unsere heurigen Saisonziele erreicht haben.“

Eines ist bei dem Außenseiter bereits sicher: „Egal wie dieses Spiel ausgehen wird, wir gehen den Weg der jungen Eigenbauspielerinnen weiter. Unser Nachwuchs ist unser Kapital“, so die Sektionsleitung Silvia Grill und Sabine Hiesinger.

Die Mannschaft: Julia Amon, Caroline Danner, Barbara Eichhorn, Catarina Gruber, Denise Gruber, Cornelia Hiesinger, Alvera Lamprecht, Franziska Lauter, Kathrin Lauter, Bettina Nikendy, Franziska Rath, Johanna Schindler, Nicolina Skvorc, Therese Steiner, Erika Tauker. – Die Trainer: Jasna Kolar, Roman Eichhorn

ÖHB CUP FINAL4 2016 – Sporthalle Hollgasse
Sonntag, 24. April:
13  Uhr, Frauen-Finale: Union Korneuburg – Hypo Niederösterreich
15  Uhr, Männer-Finale: FIVERS WAT MARGARETEN – UHK Krems
(beide Spiele LIVE in ORF Sport+)


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