Neulengbach empfängt harte Nuss Sturm Graz

Erfolgreiches Trainerduo: Hannes Spilka (re.) Jürgen Boisits. - Foto: FSK
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DAMENFUSSBALL. Am kommenden Wochenende gehen die Halbfinalbegegnungen im ÖFB Ladies Cup 2015/16 in Szene.

Mit FSK Simacek St. Pölten-Spratzern, SK Sturm Graz und NÖSV Neulengbach sind die drei derzeit besten Teams der ÖFB Frauen Bundesliga in der Runde der letzten Vier vertreten. Den Außenseiter im Quartett gibt der FC Wacker Innsbruck.


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Den Auftakt bildet am Samstag die Begegnung zwischen dem NÖSV Neulengbach und dem SK Sturm Graz. Der zehnfache ÖFB-Ladies-Cup-Sieger aus Niederösterreich hofft, den Heimvorteil nutzen zu können und hat das insgesamt 14. Finale der Klubgeschichte fest im Blick. Wenn man aber einen Favoriten ausmachen will, sind es wohl die Gäste aus Graz. Neulengbachs Spielertrainerin Maria Gstöttnr weiß, dass die Grazerinnen – trotz der Historie – die Erfahrung auf seiner Seite hat: „Ich sehe auf der einen Seite eine sehr junge Mannschaft mit viel Talent und auf der anderen Seite eine erfahrene, sehr starke Mannschaft.“ So finden sich in den Reihen des SK Sturm zahlreiche Akteurinnen, die in der Vergangenheit bereits für Neulengbach auf Titeljagd gingen, wie beispielsweise Natascha Celouch, Daniela Tasch, Tina Charwat oder Claudia Wasser. „Für uns ist es das bislang wichtigste Spiel der Saison. Es geht nicht um drei Punkte sondern um ein Finale“, sagt sportlicher Leiter Alexander Achterberg. Graz-Trainer Markus Hiden gibt sich jedenfalls fokussiert: „Es ist jenes Spiel, das uns näher an eines unserer großen Ziele heranbringt.“ Beim NÖSV Neulengbach hofft man auf den Einsatz von Valentina Schwarzlmüller (Knochenbruch im Gesicht), bei den „Blackies“ könnten alle Spielerinnen rechtzeitig fit werden.

Titelverteidiger gegen Wacker Innsbruck Favorit

Deutlich klarer scheinen die Vorzeichen vor dem zweiten Halbfinale zwischen FC Wacker Innsbruck und Titelverteidiger FSK Simacek St. Pölten-Spratzern am Sonntag. Die Niederösterreicherinnen, die den Bewerb in den vergangenen beiden Jahren für sich entscheiden konnten, haben in der ÖFB Frauen Bundesliga ganze 26 Punkte mehr auf dem Konto als die Konkurrenz aus Tirol. „Wir haben den Jackpot gezogen“, nimmt es Wacker-Trainer Zoran Tanaskovic gelassen. „St. Pölten, Sturm, Neulengbach – das sind die drei besten Mannschaften in Österreich. Wir haben ohnehin nichts zu verlieren und demnach auch keinen Druck“, so Tanaskovic. Sein Gegenüber, Hannes Spilka, ist jedoch gewarnt. Denn beim jüngsten Aufeinandertreffen in der ÖFB Frauen Bundesliga im März hatte sein Team beim 4:2-Auswärtssieg bis in die Schlussminuten zu kämpfen. „Wir haben uns in Tirol die letzten Male schwer getan“, so der Coach, der sein Team auf einen möglichen „Cup-Fight“ einstellt. Während Wacker Innsbruck die verletzten Miriam Hochmuth und Jasmin Pal vorgeben muss, steht Spilka der gesamte Kader zur Verfügung.

ÖFB Ladies Cup, Halbfinale
Samstag, 30. April:
15 Uhr: NÖSV Neulengbach – SK Sturm Graz
Sonntag, 1. Mai:
11 Uhr: FC Wacker Innsbruck- FSK Simacek St. Pölten-Spratzern


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