Duell der Rekordmeister beim NÖSV Neulengbach

Neulengbachs Spielertrainerin Maria Gstöttner. - Foto: NÖSV
Share Button

FUSSBALL. Zwei Nachtragsspiele mit niederösterreichischer Beteiligung gibt es am Donnerstag in der ÖFB-Frauen-Bundesliga.

An Christi Himmelfahrt stehen zwei Spiele der ÖFB Frauen Bundesliga auf dem Programm. Das Nachtragsspiel der zehnten Runde ist das Aufeinandertreffen der beiden Rekordmeister, NÖSV Neulengbach und USC Landhaus. Im vorgezogenen Spiel der 16. Runde ist Tabellenführer und Fast-Meister FSK Simacek St. Pölten-Spratzern im Gastspiel bei LUV Graz klarer Favorit.

Vier Punkte fehlen FSK St. Pölten zur Titelverteidigung

Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen vor dem Aufeinandertreffen von Tabellenführer FSK Simacek St. Pölten-Spratzern und Gastgeber LUV Graz nicht sein. Während die Grazerinnen noch auf den ersten Sieg im Kalenderjahr 2016 warten, fehlen den noch immer ungeschlagenen Niederösterreicherinnen lediglich noch vier Punkte zum erneuten Gewinn der Meisterschaft.


Werbung

Zwar können die Favoritinnen nicht gleich alle vier Punkte erkämpfen, dennoch aber den vorentscheidenden Schritt in Richtung Titelverteidigung machen. „Nach wie vor gilt, dass wir die Meisterschaft so schnell wie möglich entscheiden wollen“, setzt Trainer Hannes Spilka klarerweise voll auf Angriff.

Nach dem souveränen Einzug ins Finale des ÖFB Ladies Cup am vergangenen Wochenende lichtet sich auch das Lazarett langsam. Julia Tabotta, Viktoria Pinther und Mateja Zver stehen allesamt mehr oder weniger knapp vor ihrer Rückkehr in den Kader. Der LUV Graz, der diesmal zum Spiel auf die Sportanlage des steirischen Fußballverbandes bittet, weiß um seine Außenseiterrolle. Die Formkurve zeigte zuletzt zwar leicht nach oben, ein Punktgewinn käme aber dennoch einer Sensation gleich.

Duell der Rekordmeister in Neulengbach

Nachdem sich die Neulengbacherinnen zum 15. Mal für’s Cupfinale, das heuer in Amstetten ausgetragen wird, qualifiziert haben, geht es weiter mit einem Nachtragsspiel aus der zehnten Runde.

Die jüngsten Matches zwischen dem NÖSV Neulengbach und dem USC Landhaus – beide Teams dürfen sich mit je zwölf Titeln „Rekordmeister“ nennen – verliefen allesamt ausgeglichen und hochspannend. Auch wenn sich die Elf aus dem Wienerwald am Ende immer durchsetzen konnte, ist Spielertrainerin Maria Gstöttner gewarnt: „Landhaus ist Jahr für Jahr einer der härtesten Gegner, der gegen uns immer gut und aggressiv spielt.“ Ob die Wienerinnen einmal mehr etwas entgegenzusetzen haben, steht jedoch in den Sternen. Trainer Thomas Richter muss nach wie vor auf nicht weniger als fünf Stammkräfte (Astrid Dopler, Ece Yilmaz, Franziska Sottner, Charlotte Raimerth und Anna Kuba) verzichten. „Ein schwieriges Unterfangen, aber wir versuchen natürlich, den Erfolgslauf fortzusetzen“, gibt sich der Coach zuversichtlich. Zuletzt gewann der USC Landhaus zwei Spiele am Stück.


Werbung

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*