Mehrkämpfer haben EM-Limit im Visier

Ivona Dadic (Sportunion St. Pölten) ist in Götzis am Start. - Foto: ÖSV
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LEICHTATHLETIK. Mit Ivona Dadic und Dominik Distelberger sind auch zwei Niederösterreicher in Götzis im Einsatz.

Die besten Mehrkämpfer der Welt läuten am Samstag und Sonntag in Götzis den Countdown zur EM in Amsterdam und zu den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro ein. Ein richtungsweisender Wettkampf, auch für die österreichische Elite: der ÖLV ist mit den Siebenkämpferinnen Ivona Dadic und Sarah Lagger sowie dem Zehnkämpfer Dominik Distelberger beim Showdown im Mösle-Stadion dabei.

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Distelberger wurde zwar zuletzt in der unmittelbaren Vorbereitung ein wenig von einer Verkühlung gebremst. Dennoch fühlt er sich „ready“ für das Spektakel in Götzis. „Ich habe gut trainiert und fühle mich bereit, das Limit anzugreifen. Ob es dann auch wie gewünscht läuft, ist aber natürlich eine andere Sache. Es wird sicher spannend.“

Angriff aufs Olympia-Limit

Die rot-weiß-roten Ziele beim Hypomeeting liegen auf der Hand. Dadic und Distelberger wollen im Ländle die Olympia-Limits von 6.200 Punkten bzw. 8.100 Punkten angreifen. Dadic meinte über ihre Marschroute für Götzis: „Ich weiß, dass ich es schaffen kann und fühle mich bereit. Ich muss in jeder Disziplin solide sein, darf mir keinen Aussetzer leisten. Das klingt recht einfach, ist es aber natürlich nicht.“ Coach Gregor Högler sieht die Ausgangslage genauso: „Die Vorbereitung ist hervorragend verlaufen. Eines ist aber klar: gmahde Wiesn wird das keine.“

Österreichs Zukunfts-Hoffnung Lagger hat die Ehre, als eine der jüngsten Götzis-Starterinnen aller Zeiten Leichtathletik-Geschichte zu schreiben. Die Kärntnerin will natürlich auf der großen Bühne eine weitere Talentprobe abgegeben. Trainer Georg Werthner hofft, dass Lagger den Wettkampf „genießen“ wird.

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