Steirer war der Härteste beim Radmarathon Themen:Radsport Collien Teubenbacher (li.), Gerald Teubenbacher, Sonja Schibich und Luca Teubenbacher. - Foto: Teubenbacher Von: Heinz Harauer 5. Juni 2016 RADMARATHON. Der Steirer Helmut Puchwein und die Wienerin Agnes Kittel gewannen in St. Pölten den Extrem-Marathon über 158 km. Radsportflair, gepaart mit sportlichen Top-Leistungen in den verschiedenen Klassen und Streckenkategorien, standen im Mittelpunkt des mittlerweile zur Tradition gewordenen St. Pöltner Radmarathons. Drei Streckenkategorien (Extrem, Ladies Race und Classic) standen auf dem Programm. Für Kinder bis zehn Jahre galt es einen Rundkurs im St. Pöltner Regierungsviertel zu absolvieren. Am Teambewerb nahmen auch heuer wieder viele Firmen und Teams teil. Leider hat es der Wettergott diesmal nicht sehr gut gemeint. Trotzdem fanden sich über 800 Sportler in St. Pölten ein. Werbung Der Bewerb „Extrem“, der Härteste im Osten Einen neuen Teilnehmerrekord gab es beim Extrembewerb über 158 km. Bei perfekten Radsportbedingungen am Start gingen die Teilnehmer auf die Strecke. Bereits nach einigen Kilometern gingen allerdings die ersten Wetterkapriolen los. Neutralisiert ging es durch St. Pölten ins Pielachtal. Über Wetterlucke und Luft fuhren die Teilnehmer bei widrigsten Bedingungen, Regen und Wind bis nach Schwarzenbach an der Pielach, dann weiter nach Türnitz. Über den Annaberg und Wastl am Wald führte die Strecke nach St. Pölten zurück. Der Steirer Helmut Puchwein schaffte die 158 Kilometer und 2728 Höhenmeter in der Zeit von 4 Stunden 26 Minuten und gewann vor dem Wiener Lukas Bauernberger. Dritter wurde Hannes Forsthuber aus Neumarkt. Lokalmatador Richard Wachter vom Radclub sunpor St. Pölten belegte in seiner Altersklasse den 16. Platz vor Bernhard Müllauer vom Union Radteam Pielachtal. Bei den Damen siegte beim Extrembewerb Agnes Kittel aus Wien in einer Zeit von 4:44:30. Zweite wurde Marianne Kmetyko-Huber vor Heidi Tüchler. Allen Sportlerinnen wurde alles abverlangt. Ladies Race, einziger Damenradmarathon in Österreich In diesem Bewerb waren insgesamt 80 Kilometer und 1110 Höhenmeter zu absolvieren. Einen eigenen Radmarathon nur für Damen, das gibt es derzeit nur in St. Pölten. In der Hoffnung hier einen neuen Bewerb zu etablieren, wurde dieser Bewerb im Vorjahr ins Leben gerufen. „Wir haben bis jetzt nur positive Rückmeldungen erhalten, eine Steigerung der Teilnehmerzahl um 30 Prozent bestätigt den von uns eingeschlagenen Weg“, freut sich Organisator Karlheinz Zofall. In einem spannenden Rennverlauf konnte sich Evelyn Zipper in einer Zeit von 2:22:18 vor der Deutschen Lorraine Dettmer durchsetzen. Lorraine Dettmer war bereits 2015 Zweite und konnte somit ihren Podestplatz erfolgreich verteidigen. Dritte wurde die Ungarin Diana Pulsfort. Werbung Stark präsentierte sich auch Sonja Schibich vom Veranstalterverein RC sunpor St. Pölten. Sie wurde Dritte, knapp vor der Frankenfelserin Sonja Riedl und Anna Billensteiner vom Union Radteam Pielachtal. In den Altersklassen bedeutete dies für Schibich den siebenten Platz, für Sonja Riedl den zweiten Platz für Anna Billensteiner den vierten Platz. Strecke Classic: Der Klassiker Rund 500 Sportler nahmen die Strecke Classic in Angriff. Hier standen wie bei den Damen 80 Kilometer und 1110 Höhenmeter auf dem Programm. Es waren immerhin die Schlüsselstellen Wetterlucke, Luft und Plambacheck zu absolvieren. Bei Nässe und Wind entwickelte sich der Bewerb zu einer wahren Regenschlacht. Die Überraschung des Tages lieferte hier sicherlich Gerald Teubenbacher vom Radclub sunpor St. Pölten. Der Stössinger ist vielen seit Jahren ein Begriff in der Cross- und Querfeldeinszene. Gerade diese Qualitäten kamen Teubenbacher bei den nassen Abfahrten entgegen. Er konnte sich stets im Spitzenfeld behaupten und sicherte sich letztlich den Sieg im Zielsprint. Seine starke Siegerzeit betrug 2 Stunden und 8 Minuten. Damit konnte er sich im Sprint knapp gegen Hannes Brandecker aus Reichraming durchsetzen. Dritter wurde der Oberösterreicher Manfred Neuweg. Vereinskollege Christoph Neudolt erreichte mit einer Sekunde Rückstand den ausgezeichneten achten Platz. In seiner Altersklasse verfehlte er mit dem 5. Platz das Podest nur knapp. Eine Sekunde nach ihm im Ziel Philipp Spörrer vom UnioRadteam Pielachtal. Michael Hermanek vom Radclub sunpor St. Pölten wurde 19. (sechster Platz in der AK 2). Master Weltmeister Gerhard Hrinkow siegte in der Altersklasse 7. Der mehrfache Snowboard-Weltmeister Benjamin Karl erreichte trotz einer 300 km Charity Radfahrt am Vortag in seiner Altersklasse den zehnten. Platz. In der beliebten Teamwertung konnte sich das Team von Constantia Teich vor dem Team Voith St. Pölten durchsetzen. Master Weltmeister Gerhard Hrinkow siegte in der Altersklasse www.stp-radmarathon.at7. St. Pöltner Radmarathon Kids Neu im Programm war der Kinderbewerb. Radsportfeeling pur für die Kleinsten unter den Sportlern. Teilnahmeberechtigt waren Kinder bis zehn Jahre. In der beeindruckenden Kulisse des St. Pöltner Regierungsviertels unter den fünf Start- und Zielbögen durften die Kinder Radsportluft schnuppern und das Feeling einer Sportgroßveranstaltung erfahren. Los ging es mit dem Bewerb für Laufräder und Dreiräder, gefolgt von den Klassen U6, U8, U10. Leider spielte der Wettergott auch da nicht ganz mit, trotzdem waren die Kinder und Eltern mit Begeisterung am Werk. Der Veranstalterverein RC sunpor St. Pölten rund um Organisator Karlheinz Zofall zeigte sich rundum zufrieden und freut sich schon auf das Jahr 2017, wenn die Jubiläumsausgabe, nämlich der zehnte St. Pöltner Radmarathon ausgetragen wird. Ergebnisse und Fotos vom Kinderbewerb gibt es im Internet unter www.stp-radmarathon.at Werbung Kostenlosen Startplatz für Radmarathon erradelnRadsport-Legenden zu Gast in der WachauBelgier Ben Hermans steht vor Tour-GesamtsiegRicardo Zoidl gewann St. Pöltner RadmarathonUltratriathletin Alexandra Meixner hat Start zugesagtRaiffeisenbank wichtiger Förderer im SportÖ-Tour-Königsetappe in NiederösterreichMühlberger und Konrad zeitgleich im SpitzenfeldKonrad und Mühlberger bei Katalonien RundfahrtKonrad Vierter im Finale von Paris-NizzaPatrick Konrad festigte seinen Platz im SpitzenfeldGesamtes Bora-Team arbeitet für Patrick Konrad