Badener Damen-Gold geht in die Schweiz

Landesrätin Petra Bohuslav gratuliert den Siegerinnen aus der Schweiz, Nina Betschart und Tanja Hüberli. - Foto: Rainer Mirau
Share Button

BEACHVOLLEYBALL. Kathi Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig schrammen in Baden an einer Medaille vorbei.

Nach einem hochgradigen Damen-Finale nehmen die top-gesetzten Nina Betschart und Tanja Hüberli die Goldmedaillen des „CEV Satellite Baden 2016 presented by SPORT.LAND.NÖ“ mit in die Schweiz. Silber geht an Rimke Braakman und Jolien Sinnema aus den Niederlanden. Bronze können sich deren blutjungen Landesleute Nika Daalderop (17) und Joy Stubbe (18) sichern, Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig schrammen an einer Medaille vorbei und werden Vierte.

Werbung

Die Revanche für die EM-Niederlage ist Schützenhöfer/Plesiutschnig jedenfalls im Semifinale nicht geglückt. Sie müssen sich – wie schon in Biel – den topgesetzten Schweizerinnen Nina Betschart und Tanja Hüberli glatt in zwei Sätzen mit 18-21, 18-21 geschlagen geben. Davor hatten die Steirerinnen Bianca Zass und Valerie Teufl noch klar in zwei Sätzen (21-18, 21-13) besiegt. Im zweiten Semifinale kam es zu einem rein niederländischen Duell. Mit 21-16 und 21-15 war das Spiel allerdings eine klare Angelegenheit für Braakman/Sinnema, Daalderop/Stubbe daher die Gegnerinnen der Österreicherinnen im „kleinen Finale“. Dort mussten sich die Österreicherinnen den Niederländerinnen mit 19-21, 20-22 knapp geschlagen geben. Die Enttäuschung über die verpasste und angepeilte Medaille war dementsprechend groß. Nicht ohne Grund, gaben sie doch in beiden Sätzen einen Fünf-Punkte-Vorsprung wieder aus der Hand. „Nach der Verletzung hatte ich eine kurze, schmerzhafte Nacht auf Samstag. Es ist mir nicht perfekt gegangen, aber das soll keine Ausrede sein, dass wir es knapp nicht aufs Podest geschafft haben“, so Plesiutschnig.

Xandi Huber und Robin Seidl auf Medaillenkurs

Weiterhin ohne Satzverlust bestreiten die Favoriten Xandi Huber und Robin Seidl das Turnier. Sie schlugen in ihrem heutigen einzigen Auftritt am Badener Centercourt in Runde 3 die Schweizer Qualifikanten Kissling, J./Krattiger SUI [13] glatt mit 2-0 (21-16, 21-18). Die Kärntner treffen morgen im ersten Semifinale (12 Uhr) auf Kosiak/Rudol POL [2], die heute im Loser-Bracket die Israelis in zwei Sätzen niederrangen. Das zweite Semifinale (13 Uhr) bestreiten die Polen Bryl/Kujawiak POL [6] und Usken/Hordvik NOR [5]. Letztere konnten sich heute gegen die Schweizer Qualifikanten Kissling,  J./Krattiger [13] durchsetzen. Die Polen feierten zuvor einen Sieg gegen ihre Landsleute Kosiak/Rudol. Das kleine Finale beginnt um 15:30 Uhr, das Spiel um Gold um 16:30 Uhr.

Werbung

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*