Im Stavanger geht es um ein Olympiaticket

Die nächste Station von Kunert/Dressler ist Stavanger in Norwegen. - Foto: zVg
Share Button

BEACHVOLLEYBALL. Das CEV-Turnier in Baden ist Geschichte, nun liegt Norwegen im Fokus der heimischen ÖVV-Duos.

Natürlich auch bei Kunert/Dressler, die mit ihrem Abschneiden in Baden nur bedingt zufrieden waren. Gleich in der Eröffnungspartie bekamen sie es mit Gordieiev/Babich aus der Ukraine zu tun. Es entwickelte sich ein harter Kampf, den die Ukrainer letztendlich mit 18:16 im Entscheidungssatz gewinnen konnten. Gegen Großbritannien gelang den Österreichern dann ein 2:1-Erfolg. Im Achtelfinale mussten sie sich dann allerdings den Israelis Faiga/Hilman mit 0:2 geschlagen geben und beendeten das Turnier auf Rang 9.


Werbung

„Wir wollten bei unserem ersten gemeinsamen Baden-Auftritt gerne ins Semifinale kommen, das hat heute nicht geklappt. Wir konnten mit unserem Service heute keinen Druck erzeugen, darüber hinaus haben die gegnerischen Blockspieler, die allesamt über zwei Meter groß waren, heute enorm gut gespielt. Jetzt liegt unsere volle Konzentration auf dem Conti-Cup Finale in Stavanger, wo es um ein weiteres Olympiaticket geht“, resümiert Kunert.

„Wir haben hier auch taktisch ein bisschen etwas Neues ausprobiert. Nächste Woche lassen wir bewusst den Grand Slam in Polen aus, um uns in Ruhe auf Norwegen vorzubereiten. Gemeinsam mit Huber/Seidl absolvieren wir noch eine intensive Trainingswoche, um uns den nötigen Feinschliff für diese große Aufgabe zu holen“, ist auch Dressler schon aufs Conti-Cup Finale fokussiert.

Von 23. bis 26. Juni geht es beim Conti-Cup in Norwegen um ein weiteres Olympiaticket für Österreich. 16 europäische Nationen kämpfen dort um den Turniersieg.

 Verletzung  bremste Schützenhöfer/Plesiutschnig

Die Lokalmatadorinnen haben ihr Heimturnier in Baden auf Rang vier beendet. Eine noch bessere Platzierung beim CEV Satellite in Niederösterreich verhinderte vor allem eine im Viertelfinale zugezogene Schulterverletzung von Plesiutschnig, die sich trotzdem bis zum Schluss durchs Turnier kämpfte. „Mit dem Heimpublikum im Rücken war das ein richtig tolles Turnier. Die Atmosphäre auf dem Center Court ist hier in Baden immer sehr speziell“, meinte Schützenhöfer nach dem Turnier.

Die Steirerinnen starteten mit einem glatten 2:0 gegen die Niederländerinnen Daalderop/Stubbe (NED) ins Turnier. Im Viertelfinale gegen Braakman/Sinnema (NED) folgte dann die Schrecksekunde. Gleich im ersten Satz verletzte sich Plesiutschnig bei einem spektakulären Rettungsversuch an der linken Schulter, das ÖVV-Duo musste daher wenig später w.o. geben.

Nach dem medizinischen Check im Hanusch-Krankenhaus in Wien erhielt Plesiutschnig Grünes Licht für Samstag, an dem es gleich in der Früh in einem ÖVV-Derby um den Einzug ins Halbfinale ging. Schützenhöfer/Plesiutschnig meldeten sich dabei eindrucksvoll zurück und bezwangen ihre Landsfrauen Zass/Teufl 2:0.Der Sprung ins Finale gelang dann jedoch nicht mehr – 0:2 gegen die späteren Siegerinnen Betschart/Hüberli. Im Match um Bronze setzte es dann gegen Daalderop/Stubbe (NED) ebenfalls ein 0:2.

Jetzt wartet eine gemeinsame Trainingswoche mit den Teamkolleginnen Stefanie Schwaiger/Barbara Hansel, schließlich geht es ab 22. Juni im Finale des Continental Cups in Stavanger um ein Olympiaticket für Österreich. Schützenhöfer: „Wir werden alles geben, um für Österreich einen Olympia-Startplatz zu erobern.“


Werbung

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*