Szilagyi: Schlusspfiff nach toller Handballkarriere

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HANDBALL. Nach 203 Länderspielen für Österreich zog Kapitän Viktor Szilagyi den Schlussstrich einer großartigen Karriere.

Österreichs Männer Nationalteam schaffte das „Wunder von Wien“ im WM-Play-off leider nicht: Auch das Rückspiel gegen Dänemark ging mit 20:23 verloren. Bei seinem allerletzten Nationalteameinsatz erzielte Kapitän Viktor Szilagyi drei Treffer.


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Im Anschluss an das WM-Play-Off-Spiel wurde der Ex- St. Pöltener und Ex-Kremser, der erfolgreichste österreichische Handballer aller Zeiten mit insgesamt 203 Länderspielen, von der Mannschaft und ehemaligen nationalen und internationalen Weggefährten verabschiedet. Mit dabei waren u.a. Vater Stefan Szilagyi, Ex-Teamchef Rainer Osmann, Conny Wilczynski, David Szlezak, Bernd Friede, seine St. Pöltner Kumpels Werner „Faxe“Lind, Andi und Klaus Stachelberger oder Patrick Fölser. Via Video waren Stars wie Dagur Sigurdsson, Ljubomir Vranjes, Marcus Ahlm oder Mattias Andersson mit dabei.

Viktor Szilagyi: „Ich habe oft darüber nachgedacht, wie dieser Moment sein wird! Aber es hat heute alles übertroffen: so viele Weggefährten, so viele Videobotschaften von ehemaligen Mitspielern und Trainern, das ehrt und freut mich wirklich sehr. Ich bedanke mich bei wirklich allen und auch allen Zuschauern, die in die Halle gekommen sind und uns immer wieder die Treue halten. Ein sehr, sehr emotionaler Moment für mich.“

Großartige Karriere begann in Niederösterreich

Viktor Szilagyi begann seine Vereinskarriere bei Union St. Pölten im Alter von sieben Jahren, nach seinem Wechsel zu Innsbruck wagte er den Sprung ins Ausland: er spielte u.a. bei TSV Bayer Dormagen und TUSEM Essen, mit denen er 2005 den EHF-Cup gewann. Im Sommer 2005 wechselte der Paradehandballer zum großen THW Kiel, wurde allerdings von schweren Knieverletzungen gestoppt.

2008 wechselt Szilagyi zum VfL Gummersbach, danach zur SG Flensburg Handewitt. Seit Sommer 2012 war der Bergische HC die letzte Station in seiner aktiven Karriere. Ab Sommer wird er als sportlicher Leiter fungieren. Zuletzt schaffte Viktor Szilagyi mit dem BHC vorzeitig den Klassenerhalt. Der Österreicher ist der einzige Handballer weltweit, der alle wichtigen Club-Titel der EHF gewonnen hatte: Champions-League-Sieger 2007 mit dem THW Kiel, EHF-Cupsieger 2005 mit TUSEM Essen, EHF Pokalsieger 2009 mit dem VfL Gummersbach, Europapokal der Pokalsieger 2010 mit dem VfL Gummersbach und 2012 mit der SG Flensburg Handewitt.


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