Olympiachance noch nicht abgeschrieben

Barbara Hansel (li.) und Stefanie Schwaiger bekommen noch eine Chance auf ein Olympiaticket. - Foto: CEV
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BEACHVOLLEYBALL. Beide ÖVV-Damenteams mussten sich in Stavanger (NOR) im kleinen Finale geschlagen geben.

Im kleinen Finale des Continentalcups in Stavanger verlieren beide ÖVV-Damen-Teams gegen Tschechien. Zunächst scheitern Schützenhöfer/Plesiutschnig gegen Slukova/Hermanova 0:2 (-19, -15), dann müssen sich auch Stefanie Schwaiger/Barbara Hansel gegen Kolocova/Kvapilova in zwei Sätzen (-19, -17) geschlagen geben. Die Niederlagen hätten bis vor ein paar Tagen noch das Aus im Kampf um ein Olympiaticket bedeutet. Doch die Chance auf die Teilnahme bei den Olympischen Spielen lebt weiter.

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Da sich in Stavanger das russische Damenteam bereits im Achtelfinale verabschieden musste, wurde das Weltfinale in Sotschi (RUS), wie im Reglement vorgesehen, um zwei Teams auf zwölf Teilnehmer aufgestockt.

Ein Platz wurde an Russland als Gastgeber und der zweite Platz an den Europäischen Volleyballverband (CEV) vergeben.  Neben der zweit- und drittplatzierten Nation des Continentalcup-Finales von Stavanger schickt der CEV jetzt auch den vierten Halbfinalisten und damit das ÖVV-Damen Team nach Sotschi zum World-Final.

Der Ärger über die heutige Niederlage hielt sich damit bei Barbara Hansels Analyse nach dem Turnier daher in Grenzen: „Wir haben insgesamt ein gutes Turnier gespielt, die Halbfinal-Niederlage war bitter und heute war die Luft schon etwas draußen.“ Die Salzburgerin spricht in ihrem Resümee auch die Bedingungen in Stavanger an: „Durch den extrem harten Boden war es komplett anders als sonst und das ändert das Spielverhalten.“

In Sotschi um’s letzte Olympiaticket

Ihre niederösterreichische Partnerin Stefanie Schwaiger hakt das Turnier ab und blickt bereits auf die nächsten Wochen: „Durch den Halbfinaleinzug sind wir in drei Wochen fix in Sotschi beim World-Final dabei. Dort geht es um die letzten zwei Olympiatickets, diese Chance haben wir uns hier erkämpft.“

Am Montag geht es für Österreichs Nummer Eins Beachvolleyballduo bereits weiter nach Porec (Kroatien), wo sie ab Mittwoch im Major-Hauptbewerb starten.

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