Amplatz-Fahrer Kuen bei „Heimetappe“ stark Themen:Radsport Von: Heinz Harauer 3. Juli 2016 RADSPORT. Auf der ersten Etappe der Österreich Rundfahrt von Innsbruck nach Salzburg siegte der Italiener Nicola Ruffoni im Massensprint Gleich nach dem Start in Innsbruck, wo 2018 die UCI Straßen Rad Weltmeisterschaften stattfinden, wurde das Tempo im Feld enorm hoch gehalten. Es kam zu vielen Attacken im Feld, doch niemand konnte sich entscheidend absetzen. Erst nach rund 70 Kilometern konnten sich die Profis Allessandro Vanotti (Astana), Peter Koning (Drapac) und der Kufsteiner Lokalmatador Maximilian Kuen (Amplatz BMC) entscheidend absetzen. Unterdessen kam es im Hauptfeld zu einem schweren Sturz. Drei Profis – darunter Tirol-Fahrer Dennis Paulus mit Schlüsselbeinbruch und Alexander Meier vom Team Hrinkow Advarics Cycleang mit Verletzungen im Beckenbereich – mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Werbung Das Spitzentrio baute den Vorsprung bis zur „Wiesbauer“-Bergwertung Durchholzen auf rund 5:30 Minuten aus. Danach erhöhte aber das Feld das Tempo und bei der zweiten Bergwertung des Tages in Waidring, rund 60 Kilometer vor dem Ziel, schmolz er auf 3:45 Minuten. Kurz vor der Staatsgrenze verlor Maximilian Kuen den Anschluss an die Spitze, kurze Zeit später Vanotti. Der letzte Ausreißer Koning wurde schließlich drei Kilometer vor dem Ziel gestellt. Im spektakulären Massensprint am Rudolfskai in Salzburg neben der Salzach siegte der Italiener Nicola Ruffoni vom Team Bariani CSF. Der 25-Jährige feierte vor zwei Jahren bei der Tour du Poitou-Charentes einen Etappensieg und wurde heuer beim Giro d’Italia Etappenfünfter: „Mein Team hat hart gearbeitet, um die Spitze wieder einzuholen. Für mich ist das ein fantastischer Tag. Und morgen wollen wir wieder angreifen.“ Max Kuen mischte lange an der Spitze mit Durchaus zufrieden zeigte sich Max Kuen vom niederösterreichischen Team Amplatz-BMC nach der Zielankunft: „Bei der Heimetappe wollte ich alles versuchen, um in die Spitzengruppe zu kommen. Da wusste ich aber nicht, dass es ein 70 Kilometer langes Gemetzel werden würde. Aufgrund meiner Streckenkenntnisse gelang es mir, kurz vor Kufstein weg zu kommen. Zusammen mit zwei Fahrern aus größeren Teams hatten wir schnell über fünf Minuten Vorsprung. Die erste Bergwertung verlor ich aufgrund eigenen Verschuldens, dafür gewann ich die Zweite, dennoch half mir das nichts mehr, denn ich habe nun einen Punkt Rückstand. Eingeholt wurde ich dann an der letzten Steigung 15 Kilometer vor dem Ziel. Ich war so kaputt, dass ich noch fast sechs Minuten verloren habe. Für mich kein Wunder, da ich zu Beginn extrem viel investiert habe um überhaupt weg zu kommen. Morgen geht’s über 205 Kilometer von Mondsee nach Steyr. Auch das wird ein ganz harter Tag.“ Die zweite Etappe der Österreich Rundfahrt wird um 11 Uhr bei der Basilika Mondsee gestartet. Vorbei am Wolfgangsee, Attersee und Traunsee führt die Etappe in die Industriemetropole Steyr, wo gegen 15:45 Uhr der Zieleinlauf am Stadtplatz erwartet wird. Werbung Kostenlosen Startplatz für Radmarathon erradelnRadsport-Legenden zu Gast in der WachauBelgier Ben Hermans steht vor Tour-GesamtsiegRicardo Zoidl gewann St. Pöltner RadmarathonUltratriathletin Alexandra Meixner hat Start zugesagtRaiffeisenbank wichtiger Förderer im SportÖ-Tour-Königsetappe in NiederösterreichMühlberger und Konrad zeitgleich im SpitzenfeldKonrad und Mühlberger bei Katalonien RundfahrtKonrad Vierter im Finale von Paris-NizzaPatrick Konrad festigte seinen Platz im SpitzenfeldGesamtes Bora-Team arbeitet für Patrick Konrad