Katharina und Lena haben ihre Aufstiegschance

Trotz tollem Einsatz von Katharina Schützenhöfer gab es gegen die Brasilianerinnen eine knappe Niederlage. - Foto: Martin Steinthaler/Swatch Beach Majors)
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BEACHVOLLEYBALL. Mit einem Sieg und einer Niederlage starteten Schützenhöfer/Plesiutschnig ins Mayor von Klagenfurt.

Traumstart der österreichischen Youngsters Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig beim Beach Volleyball Major in Klagenfurt. Das Duo des 1. Badener Beachvolleyball Vereins brachte zum Auftakt der Gruppe E den bereits sehr gut gefüllten Center Court zum Kochen und gewann gegen die Schweizer Olympiastarterinnen Nadine Zumkehr und Joana Heidrich mit 2:0.

Die Schweizerinnen zeigten zu Beginn ein solides Side-Out Spiel und beherrschten den ersten Satz über weite Strecken. „Wir waren anfangs sehr nervös und haben zu verhalten gespielt. Der Auftakt in Klagenfurt vor so vielen Fans ist immer sehr aufregend“, meinte Schützenhöfer nach dem Spiel. Durch eine gute Block-Defense und starker Serviceleistung schafften die beiden, nicht zuletzt durch die Unterstützung des Publikums, die Wende und gewannen den Satz nach einigen spektakulären Bällen noch mit 22:20.

Der zweite Satz war in der Anfangsphase durch ständige Führungswechsel gekennzeichnet. Das ÖVV-Duo konnte jedoch mit 12:9 in Führung gehen und gaben diese nicht mehr aus der Hand. Nach 44 Minuten machten sie mit 21:18 den Sack zu. „Wir haben super gekämpft und unser Zusammenhalt am Feld war sicherlich ein Schlüssel zum Erfolg. Es ist ein geiles Gefühl, das Auftaktmatch zu gewinnen“, freute sich Plesiutschnig nach dem hart erkämpften Sieg.

Drei-Satz-Krimi endete mit knapper Niederlage

In einem packenden Match bei strömendem Regen setzte es für Schützenhöfer/Plesiutschnig im zweiten Gruppenspiel des Tages eine hauchdünne 1:2 Niederlage gegen Antonelli/Maestrini. Die erfahrenen Brasilianerinnen setzten sich nach 56 Minuten 21:23, 21:17 und 15:12 knapp durch.

In einem hart umkämpften ersten Satz mussten Kathi und Lena drei Satzbälle abwehren, ehe sie durch ein Ass von Schützenhöfer den Satz für sich entscheiden konnten. „Wir haben Coolness bewiesen, nochmals ein Schäufelchen draufgelegt und konnten den Satz noch drehen“, analysierte Plesiutschnig.

Satz zwei und drei gestalteten sich sehr ausgeglichen, jedoch mit dem besseren Ende für die Routiniers aus Südamerika. „Auf diesem hohen Niveau darf man sich keine Fehler erlauben, denn jeder Punkt zählt. So eine knappe Niederlage tut natürlich schon weh, aber trotzdem sind wir zufrieden, wie wir uns präsentiert haben“, so Schützenhöfer.

Aufgrund des Sieges der Schweizerinnen Zumkehr/Heidrich gegen Arvaniti/Karagkouni aus Griechenland ist in Gruppe E noch alles offen. Schützenhöfer/Plesiutschnig treffen morgen im entscheidenden Gruppenspiel auf die Griechinnen und sind nach den heutigen guten Leistungen optimistisch, den Aufstieg zu schaffen.

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