Das Umfeld stimmte – die Leistung aber nicht

Die Kulisse in Klagenfurt war großartig, mit ihrer Leistung waren Kunert/Dressler weit weniger zufrieden. - Foto: zVg
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BEACHVOLLEYBALL. Enttäuschung bei  den Beachboys Thomas Kuner und Christoph Dressler mit dem 25. Platz in Klagenfurt.

Am Centercourt starteten sie gegen die Brasilianer Felipe/Alvaro gut ins Match und konnten den ersten Satz mit 21:18 gewinnen. Die Brasilos fighteten sich aber zurück und erzwangen einen Entscheidungssatz, den sie dann auch noch mit 15:9 klar für sich entscheiden konnten. Gegen die russische Nummer 5 des Turnieres, Semenov/Krasilnikov versuchten sie bei strömenden Regen ebenfalls alles, unterlagen aber knapp mit 19:21 und 21:23.

Leistungsabfall nicht erwartet

Im entscheidenden letzten Gruppenspiel gegen die unglaublich stark aufspielenden norwegischen U20-Europameister Sorum/Mol, die auch die Gruppe E für sich entscheiden konnten, setzte es ebenfalls eine 0:2-Niederlage. Damit schied das ÖVV-Duo als 25. aus dem Turnier aus. „Natürlich haben wir uns hier für Klagenfurt mehr vorgenommen, es hat aber nicht geklappt. Wir haben aber gut gespielt, die anderen Teams waren einfach stärker. Wir spüren nun schon ein wenig die Strapazen der extrem langen Olympiasaison, daher schalten wir nun eine Regenerationsphase ein“, zeigte sich Kunert doch enttäuscht.  Auch das Resümee von Christoph Dressler war ernüchternd: „In Klagenfurt zu spielen war ein Traum. Wenn dich 10.000 Fans zum Sieg peitschen wollen, bekommt man richtig Gänsehaut. Wir wären so gerne weiter gekommen, aber bei einem Major Turnier gibt es einfach keine „leichten“ Gegner. Die Brasilos und die Russen waren gewohnt stark, die jungen Norweger waren aber für mich die große Überraschung“.

Nach einer kurzen Regenerationsphase starten Thomas Kunert und Christoph Dressler Ende August bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften am Attersee. Danach wollen die beiden Beacher auf der europäischen Tour noch einmal kräftig punkten. Im September stehen da ein CEV Masters in Lettland und ein MEVZA Turnier in Slowenien auf dem Programm.

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