Nach vier Etappen das Maximum herausgeholt

Das niederösterreichische Team Amplatz BMC wurde bei Olmütz voll gefordert. - Foto: Josef Vaishar
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RADSPORT. Immens gefordert wurde das Team Amplatz BMC bei der viertägigen Rundfahrt über vier Etappen in der Nähe von Olmütz.

Diese viertägige Rundfahrt in der Gegend um Olmütz hat zwar nicht den Stellenwert einer Slowenien- oder Österreich Rundfahrt, aber in den letzten Jahren wurde das Starterfeld immer stärker. Die dominanten Teams aus dem Vorjahr (Etixx und Bora-Argon 18) wurden heuer durch Cannondale-Drapac, Lampre-Merida oder CCC Sprandi ersetzt. An allen vier Tagen mussten die Jungs vom Team Amplatz BMC immer an und sogar über ihre Leistungsgrenzen gehen.

1. Etappe: Ein Mannschaftszeitfahren über knapp 18 Kilometer und topografisch nicht einfach. Nach dem 13. Platz aus dem Vorjahr war die Vorgabe ein Top 10-Platzierung. Eine Punktlandung: Zehnter Platz mit nur 36 Sekunden Rückstand auf die Sieger von Cannondale-Drapac.

2. Etappe: Eine Flachetappe, bei der die Gruppe des Tages rasch wegkam. Im Feld wurden alle Vorbereitungen für einen Massensprint getroffen, den dann Sacha Modolo von Lampre-Merida gewann. Diesmal wars nichts mit einer Platzierung unter den ersten zehn. Ein Sprint ist eben ein Lotteriespiel und gegen die WorldTour-Teams hatten die Niederösterreicher das Nachsehen.

3. Etappe: Die Königsetappe über 185 Kilometer und mehr als 3.000 Höhenmeter wurde zum Ausscheidungsrennen. Von Beginn an wurde scharf gefahren. Eine Gruppe mit Peter Kusztor konnte sich absetzen. CCC machte aber das Rennen so schwer, dass diese sofort wieder gestellt wurde und das Feld auf den zahlreichen Anstiegen und Windkantensituationen immer kleiner wurde. Der Besten waren Jan Tratnik mit 2:42 Min. und Maximilian Kuen 3:03 Min. Rückstand auf den Sieger Diego Ulissi.

4. Etappe: Die letzte Etappe war mit insgesamt neun extrem schweren Schlussrunden rund um Dolany noch einmal sehr anspruchsvoll. Auf der neun Kilometer langen Runde war ein vier Kilometer Anstieg zu bewältigen und kurz vor dem Ziel wartete noch eine Kopfsteinpflasterpassage auf die Rennfahrer. Die Gruppe verpassten unsere Jungs leider knapp und so versuchte das Team zusammen mit Lampre-Merida die Lücke zu schließen. Andi Umhaller und Janos Pelikan zeigten großen Einsatz und waren stark daran beteiligt, dass die Gruppe nicht zu weit weg kam. Am Ende versuchten Andi Bajc, Marek Canecky, Peter Kusztor und Maximilian Kuen die Lücke zu schließen. Sie verringerten den Rückstand auf knapp zwei Minuten, bevor dann Cannondale das Kommando übernahm und die Spitzengruppe stellte. Am Ende reichte es für den zehnten Etappenrang für Jan Tratnik. In der Gesamtwertung wurde er 19. Zusammen mit Maximilian Kuen (25. Gesamt) konnte das Team wichtige UCI-Punkte einfahren.

Der nächste internationale Einsatz wird das Rennen Croatia-Slovenia in zwei Wochen sein. Hier fuhr Andi Bajc im Vorjahr auf den fünften Rang.

Foto (c) Josef Vaishar

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