Ein Kremser Fehlstart gegen Aufsteiger Ferlach

Sebastian Feichtinger wie sein Team in der "Zwickmühle" des Aufsteigers aus Kärnten. - Foto: Bert Bauer
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HANDBALL. Der UHK Krems startete  gegen den Wiederaufsteiger SC kelag Ferlach in die HLA Saison und bezog eine unerwartete 32:33-Niederlage.

Moser Medical UHK Krems – SC kelag Ferlach 32:33 (14:14). – Beste Werfer: Tobias Schopf (9/2), Fabian Posch und Sebastian Feichtinger (je 7);  Nemanja Malovic (11/1).  – Der UHK Krems konnte bei dieser ersten Standortbestimmung leider nicht überzeugen und gab den Auftaktsieg in der letzten Minute noch aus der Hand. Beim 32:33-Endstand feierten damit am Ende der Kärntner Aufsteiger in der Wachau einen gelungen Saisonauftakt.

Die ersten Angriffe des Moser Medical UHK Krems funktionierten über Vlatko Mitkov, der Krems gleich mit 2:0 in Führung brachte. Die nächsten fünf Minuten gehörten allerdings den Kärntner, die in der 6. Minute mit 4:3 voran lagen. Die Kremser fanden erst bis zur 15. Minuten richtig in die Spur und ihre Treffsicherheit, die 8:6-Führung in der 14. Minute war die Folge. Kremser Unsicherheiten im Überzahlspiel mit dem siebenten Feldspieler ermöglichte den Kärntner Gästen dafür einfache Gegenstöße, die diese zur 9:11, 10:12 und sogar 10:13-Führung ausnutzten. Bis zur Pause ordnete Trainer Ivo Belas wieder die Moser-Truppe und ihr Spielsystem, was den 14:14 Pausenstand brachte.

Glückliches Ende für den Aufsteiger

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein ausgeglichenes und spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das bei den Unentschieden vom 19:19 bis zum 21:21 seinen Höhepunkt erreichte. Erst Marko Simek brachten den UHK in der 42. Minute wieder mit 22:21 in Front. Als Fabian Posch im Gegenstoß und eine Minute später der treffsichere UHK-Kapitän Tobias Schopf auf 27:24 erhöhten, lagen die Trümpfe bei den Hausherren. Ferlachs Coach Vajdl nahm sein erstes Timeout der zweiten Hälfte. Dennoch konnte Sebastian Feichtinger erstmals die Wachauer mit vier Tore in Führung werfen und die am Anfang vermisste Spielsicherheit schien zurück.

Die Beruhigung der Hausherren währte nicht lang, denn die Schlussphase war wieder heiß umkämpft. Die Gäste gaben nie auf, kämpften sich zurück und letztlich hatten die topmotivierten Ferlacher das glücklichere Ende für sich. Die im Vorfeld als Favorit gehandelten Kremser konnten ihren letzten Angriff nicht nutzen, stattdessen verwandelte Ferlach einen Strafwurf mit der Schlusssirene zum 32:33-Siegtreffer.

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