Schock: Beate Schrott droht längere Pause Themen:Leichtathletik Von: Heinz Harauer 28. August 2015 LEICHTATHLETIK. Österreichs Hürdenspezialistin Beate Schrott verletzte sich bei der WM in Peking im Semifinallauf und musste nach einer Oberschenkelverletzung aufgeben. Die Tränen konnte Beate Schrott nicht verbergen, als sie von Sanitätern in einen Rollstuhl gesetzt wurde. „Ich habe beim Laufen was gespürt und gedacht, es wird gehen. Aber nun glaube ich, dass das was Ärgeres ist, ich habe mich verletzt“, waren ihre ersten Worte nach dem Ausstieg. Was war passiert? Die 27-jährige St. Pöltnerin absolvierte in dem 100-m-Lauf acht Hürden korrekt, touchierte in die neunte hinein, stolperte dann knapp vor der Ziellinie und blieb auf der Bahn sitzen. Danach stand die Athletin aber wieder auf und schleppte sich selbst an der Mixed Zone vorbei in die Katakomben des „Vogelnestes“, von wo die Athletin von ÖLV-Sportdirektor Hannes Gruber sofort zum Teamarzt gebracht wurde. „Ich glaube, dass da was Ärgeres passiert ist“, so die geschockte die 27-Jährige. Große Freude über den Einzug ins Semifinale Österreichs Leichtathletik-Aushängeschild hatte nach fast einwöchiger Zwangspause erstmals am Mittwoch wieder Hürdentraining gemacht, im Vorlauf am Donnerstag war sie schmerzfrei gewesen. „Ich bin irrsinnig froh, dass ich schmerzfrei laufen konnte. Der Einzug ins Semifinale war das Ziel von Trainer Rada Reiner, der ihr auch über die Zeitregelung gelungen ist. Die Verbesserung der Saisonbestleistung von 12,92 Sekunden hatte Österreichs Hürdenspezialistin breits im Auge. Damit wäre eine gute Platzierung möglich gewesen. Schrott hat schwierige Jahre hinter sich. 2013 hatte sie sich auf die Freiluft-Saison konzentriert, musste ihr Antreten bei der Moskau- WM wegen einer Oberschenkelverletzung aber absagen. Ein Jahr kam sie bei der Hallen- WM in Sopot über den Vorlauf über 60 m Hürden nicht hinaus, zur Freiluft- EM in Zürich reiste sie zwar nach neunwöchiger Pause wegen einer Oberschenkelverletzung und ohne Wettkampfpraxis und schied als Letzte ihres Vorlaufes aus. An der Hallen-EM heuer in Prag hatte sie wegen einer Viruserkrankung nicht teilnehmen können. Julia Mayer und Andreas Vojta holen 10.000m-TitelWACHAUmarathon – Kenianerin Lekapana holt StreckenrekordLimberger und Schrank die Velo/Run-SiegerDer fünfte Vision Run starten bei der NV ArenaDer Frauenlauf beginnt bei der NV-ArenaBeate Schrott läuft ins EM-SemifinaleAuch Beate Schrott schaffte Limit für EM in BerlinMayr gewann Worldcup-Bewerb am GroßglocknerIvona Dadic verpasst Siebenkampf-Rekord um 4 PunkteDie Limits stehen für EM-StartplatzvergabeVizeweltmeisterin Ivona Dadic LokalmatadorinDadic & Schrott starten beim Liese Prokop Memorial