Ein Handball-Krimi bis zur Schlusssekunde

Norbert Visy, bester Kremser Werfer gegen Westwien. - Foto: UHK
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HANDBALL. Westwien glich in der Schlusssekunde zum 26:26 aus, die gute Leistung des UHK Krems wurde nicht honoriert.

Westwien – Moser Medical UHK Krems 26:26 (9:14). – Die Gastgeber erwischten einen denkbar schlechten Start: Nach zwölf Minuten lagen sie bereits 3:7 zurück, konnten dem Ansturm der Kremser auch in der Folge nur schwer standhalten. Den Hausherren gelang in der Deckung und vor allem im Angriff in dieser Phase kaum eine Aktion. Westwien musste die erste Hälfte schnell abhaken und ging mit einem 9:14-Rückstand in die Kabine.

Nach der Pause zeigten die Wiener kämpferisch ein völlig anderes Gesicht: Binnen vier Minuten halbierten sie beinahe den Rückstand, Schiffleitner, Ranftl, Jelinek und Hajdu verkürzen auf minus drei (13:16), die Gastgeber fanden wieder zurück ins Spiel. Doch die Freude währte nur kurz, denn die Wachauer übernahmen auch danach wieder das Kommando. Marko Simek traf alleine vier Mal, der UHK konnte bis zur Mitte der zweiten Halbzeit den plus-sechs-Vorsprung zum 23:17 wieder herstellen. Westwien-Coach Hannes Jón Jónsson versuchte noch einmal, die Mannschaft mit einer Auszeit wieder auf die richtige Bahn zu bringen. Und es wirkt: Die Wiener steckten nicht auf, kämpften sich noch einmal heran, legten einen 4:0-Lauf hin, Sebastian Frimmel trifft acht Minuten vor dem Ende zum 21:23.

UHK Krems behielt Rang sieben

Die Schlussphase hätte nicht spannender sein können: Zuerst vergaben Simek bzw. Jochmann je einen Siebenmeter, danach erzielte Philipp Rabenseifer zum 24:24. Krems konnte wiederum durch zwei Siebenmeter in Führung gehen, Rabenseifer glich prompt aus. In den Schlusssekunden bekam Walzer die Rote Karte und Frimmel traf den letzten Siebenmeter zum 26:26-Ausgleich. Westwien holte sich nach unglaublicher Aufholjagd einen Zähler gegen Moser Medical UHK Krems, der in der Tabelle auf Platz sieben bleibt.

Beste Werfer:  Sebastian Frimmel (5), Erwin Feuchtmann (4), Julian Ranftl (4), Julian Schiffleitner (3), Jakob Jochmann (2), Matthias Führer (2), Philipp Rabenseifer (2), Gabor Hajdu (2), Wilhelm Jelinek (2); Norbert Visy (6), Marko Simek (6), Fabian Posch (5), Tobias Schopf (4), Vlatko Mitkov (3), Aron Tomann (2).

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