Starke St. Pöltner Falken besiegten SG Bärnbach

St. Pöltner Falken jubeln
Kollektiver Jubel bei den St. Pöltner Falken nach dem klaren Sieg über Bärnbach. - Foto: Die Falken
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HANDBALL. Eine tolle zweite Hälfte der St. Pöltner Falken sorgte für einen verdienten 30:23-Erfolg über die SG Bärnbach/Köflach.

Schon vor dem Spiel ließen die Weststeirer mit einem Transfer aufhorchen. Um der Verletzungsmisere entgegenwirken zu können, verpflichteten die Steirer den 30-jährigen Dejan Cancar. Und der Neuzugang war es auch, der den Falken zu Beginn des Spiels gehörig Probleme bereitete. Nach elf Minuten lag der HLA-Absteiger in St. Pölten mit 7:3 in Front, dreimal konnte sich bis dorthin Neuzugang Cancar in Szene setzen.

Dann wachten aber auch die Niederösterreicher auf, wussten auch ihre Chancen im Angriff nun besser zu nutzen. Kurz vor der Halbzeitpause gelang durch Strazdas der Ausgleich – 10:10. Mit einem Doppelschlag brachte Prokop die Gastgeber dann das erste Mal in Führung. Grund genug für Bärnbach-Trainer Istvan Gulyas, seine erste Time-Out Karte zu zücken. Den Gästen gelang aber vor der Pause kein weiterer Treffer mehr.

Der Start in die zweite Hälfte gehörte dann wieder den Gästen. Schnell wurde der Zwei-Tore Rückstand wieder in eine Führung umgedreht, Ex-Falke Nagy erzielt den 12:12 Ausgleich, kurz darauf trifft Scherr vom Flügel zum 13:12 für die Steirer.

Mit Fortdauer der Partie schwinden den Gästen aber dann doch die Kräfte und die Falken gewinnen die Überhand. In der 38. Minute gelingt durch ein Tor von Vuksa erstmals die Drei-Tore Führung. Auch das Team-Time-Out von Bärnbach, kurze Zeit später, bringt nicht den gewünschten Umschwung.

Spiel wurde nur kurz zur Zitterpartie

Knapp 15 Minuten vor Schluss liegen die Gäste mit 23:17 zurück. Doch die Steirer fighten sich wieder heran an den Tabellenzweiten und können in der 51. Spielminute durch Gesslbauer auf 21:23 verkürzen. Zwei Treffer en suite von Vuksa beenden das Aufflackern der Gäste dann aber auch wieder. Als dann Ex-Falke Nagy auch noch vom Siebenmeter Punkt scheitert, scheint die Partie gelaufen. Weilguny und Wagesreiter erhöhen in weiterer Folge auf 27:21, fünf Minuten vor Schluss des Spiels.

Die Falken gewinnen, dank einer starken Leistung in der zweiten Hälfte, verdient mit 30:23. Für die HSG Remus Bärnbach/Köflach geht es somit kommenden Donnerstag gegen ATV Trofaiach um den dritten Tabellenplatz – um den sich momentan drei Teams mit 16 Punkten matchen.

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