Richtungsweisende Partie für den Vöslauer HC

Hollabrunns Spielmacher Anze Kljajic muss verletzungsbedingt pausieren. - Foto: zVg
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HANDBALL. Gewinnt Vöslau bei den Fivers, stecken die Wiener gemeinsam mit dem Aufsteiger im Tabellenkeller fest.

HBA Fivers WAT Margareten – Vöslauer HC – Samstag, 15.45  Uhr. – Für das Bundesligateam der FIVERS WAT Margareten werden im Heimspiel gegen den Vöslauer HC die Weichen gestellt: Weiter um den vorzeitigen Klassenerhalt oder Vorbereitung auf das direkte Abstiegsduell mit HIB Graz

Der Vöslauer HC hat sich für das Untere Play-off der Bundesliga gehörig verstärkt: Mit Augustas Strazdas hat derKlub einen ausgepufften Profi geholt, der zuletzt für St. Pölten und davor für Westwien auf Punktejagd gegangen ist. Und die Rechnung dürfte aufgegangen sein: Die Niederösterreicher sind nach drei Runden als einziges Team ungeschlagen, haben zwei Siege und ein Unentschieden auf dem Konto. Dadurch konnte man auf den ersten Blick dem ganz harten Abstiegskampf der letzten beiden Play-off-Plätze entfliehen, hat vier Punkte Respektabstand zu den Fivers.

Und genau in diesen engen Abstiegskampf wollen die jungen Margaretner die Vöslauer am Samstag hineinziehen: Gewinnt man zuhause gegen Vöslau, dann gelingt das auch. Für das Zapletal-Team also wieder einmal ein echtes „Endspiel“, wenngleich das eigentlich für fast jede Partie im Playoff gilt. Die Rechnung ist einfach: Die Heimspiele müssen gewonnen werden und jeder Auswärtspunkt zählt doppelt. Besondere Brisanz ist für die jungen Fivers schon durch die Besetzung der Vöslauer gegeben: Gespickt mit ehemaligen Westwien-Spielern und auch langjährigen Fivers-Akteuren handelt es sich um ein „Ost-Derby“ der besonderen Art.

Gegen Bärnbach/Köflach weiter Boden gut machen

HSG Remus Bärnbach/Köflach – SU Falkensteiner Katschberg – St. Pölten. – Samstag, 19 Uhr. – Während die St. Pöltner Falken vergangenes Wochenende spielfrei waren, durften die Steirer über die ersten Punkte im Play-Off jubeln. Auswärts in Hollabrunn feierten die Bärnbacher einen 31:27 Erfolg.

Nun erwarten die Gastgeber die Niederösterreicher. Im Grunddurchgang mussten sich Kolar und Co. aber in beiden Spielen geschlagen geben. Für das Play-off wurden die Karten aber wieder neu gemischt und die Weststeirer sind hungrig auf Punkte.

Die Gäste aus St.Pölten sind dabei ein direkter Konkurrent um das begehrte HLA-Ticket. Nach einer tollen Leistung der Heimischen im vergangenes Wochenende wollen die Steier auch dieses Mal voll konzentriert in das Spiel gehen, von Beginn an konzentriert und im Abschluss sicher agieren. Mit einer soliden Leistung will man das Viertelfinalticket frühzeitig fixieren, dazu benötigt man jeden einzelnen Punkt.

Mit letztem Aufgebot zum Tabellenführer

HSG Graz – UHC Erste Bank Hollabrunn. – Samstag, 19 Uhr. – Die Niederösterreicher sind derzeit Tabellenfünfter und könnten mit einem Sieg zurück auf einen Semifinalplatz springen. Doch die Grazer gehen mit breiter Brust in das Match, stehen doch mittlerweile 21 Meisterschaftsspielsiege und drei gewonnene Cupmatches zu Buche. Und diese Serie soll auch weiter halten. Leider hat Spielertrainer Ales Pajovic, der selbst nicht fit ist, nach wie vor auch Filip Ivanjko und Benjamin Wörz nicht zur Verfügung.

Aber auch die Niederösterreicher haben Sorgen. Im Spiel gegen Bärnbach/Köflach verletzte sich Spielmacher Anze Kljajic schwer und fällt für den Rest der Saison aus. Nach dem Ausfall von Christian Schörg, der aufgrund seines Bandscheibenvorfalls seit Dezember fehlt, ist der Verlust des Spielmachers ein weiterer herber Rückschlag für die Weinviertler.

Die Hollabrunner befinden sich im Kampf um den dritten und vierten Platz. Auch wenn die Weinviertler nicht komplett sind, sind sie keinesfalls unterschätzen. Jugendteamspieler Tobias Auss hat Kljajic zuletzt hervorragend ersetzt und ganz groß aufgezeigt. Auf ihn, den Ungarn Kristof Gal und Flügel Oliver Graninger ruhen die Hoffnungen der niederösterreichischen Gäste.

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