Kremser Handballer verschenkten Punkt

Tobias Schopf, einmal mehr bester Kremser Werfer. Foto: UHK
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HANDBALL.Was zuerst nach einem klaren Sieg des UHK Krems über Bruck aussah, endete mit einem für die Wachauer enttäuschenden 28:80. Tobias Schopf war einmal mehr bester Werfer.

Moser Medical UHK Krems – HC ece bulls Bruck 28:28 (17:12).- Beste Werfer: Schopf (8), Mitkov (7); Gasperov (8), Breg (6). – Der Moser Medical UHK Krems begann gegen den Aufsteiger aus Bruck gleich mit einer starken Abwehrleistung, was Vlatko Mitkov, Sebastian Feichtinger und Kapitän Tobias Schopf mit 8:4 in der zehnten Spielminute überfallsartig in das Spiel kommen ließ. Die völlig überraschten Brucker sahen schon in der Anfangsphase Gesprächsbedarf und nahmen ihr erstes Time-out in Minute elf. Es blieb aber dabei: Der Moser Medical UHK Krems dominierte nach Belieben, bei den Gastgebern reüssierten Christoph Neuhold und Kristoph Vizvary im Angriff, somit stand es bereits in der 17. Minute 12:6. Bruck versuchte mit geordnetem Angriffsspiel zum Erfolg zu kommen, blieb aber allzu oft in der bestens organisierten Kremser Abwehr hängen. Am erfolgreichsten bei den Steirern waren noch Ivan Dimitrijevic und Martin Berg mit jeweils drei Toren in Hälfte eins. Auffällig bei den Wachauern waren der Teamgeist und das geschlossene Auftreten aller Akteure, inklusive der Kremser Youngsters wie Marko Simek. Auch wenn der Pausenstand mit 17:12 nicht so deutlich wie für Krems möglich ausfiel, so war die UHK-Dominanz eindeutig.

Nach dem Seitenwechsel kamen die bulls aus Bruck besser aus der Kabine, Tore aus Gegenstößen nach technischen Fehlern der UHK-Mannen machten es den Gästen leicht in der 41. Minute mit 21:19 bis auf zwei Tore heranzukommen. Dieser knappe Vorsprung sollte das restliche Spiel anhalten und bis zum Schluss für Spannung sorgen. Krems konnte den sprichwörtlichen Sack bis knapp vor Spielende einfach nicht zu machen, ließ den Bruckern in ihren Angriffen viel Raum, die sich mit ihren Anschlusstreffern dafür bedankten. Beim 28:28 durch Martin Breg eine Minute vor Schluss war der Spielverlauf aus Hälfte eins endgültig auf den Kopf gestellt, das blieb auch nach den letzten vergebenen Würfen auf beiden Seiten bis zum Schluss.

Auffällig, dass Kapitän Tobias Schopf auch im dritten Spiel der beste Kremser Schütze war. Co-Trainer Werner Lint trauert den vielen vergebenen Chancen nach: „Ein unnötiger Punkteverlust, wir haben zu viele Chancen und Siebenmeter vergeben. Wir haben in den entscheidenden Phasen zum Schluss nicht jenen Druck ausgeübt, den wir gebraucht hätten. Das ist natürlich sehr bitter, dass wir gerade zuhause, wo es 40 Minuten klar für uns gelaufen ist, dann am Ende einen Punkt abgeben.

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